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Gutes Leben neu denken

Was haben Resilienz und Salutogenese gemeinsam und was unterscheidet sie?

Die Antwort kurz zusammengefasst: Die Frage der Salutogenese ist die weiterführende Konsequenz aus den Ergebnissen der Resilienzforschung. Resilienztrainings haben ein implizites Paradox, das mit einer salutogenetischen Orientierung gelöst werden kann.


Wirken Fragestellungen?

Der Erfinder des Wortes Salutogenese, der amerikanisch-israelische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky, ist auf die Frage der Salutogenese, der Frage nach der Entstehung von Gesundheit, durch eine Resilienzforschung gekommen. Die Frage der Resilienz (bedeutet Widerständigkeit), lautet, wie Menschen trotz äußerer Stressoren wie Bedrohungen gesund bleiben können. Dabei wird gesund zunächst als zu erhaltender Zustand verstanden und nicht als ständiger Prozess in eine positive Richtung. Resilienztrainings sollen den Menschen helfen, sich gegen die alltäglichen Stressoren in der Familie, im Beruf und in der Gesellschaft allgemein wie auch in der Umwelt widerständiger zu machen; trotz der vielfältigen Bedrohungen gesund zu bleiben und möglichst zu überleben.


Ursprung der Salutogenesefrage

Antonovsky hat angesichts der Ergebnisse seiner Resilienzforschung bei Frauen in Israel, die den Holocaust überlebt hatten, die Resilienzfrage zur Salutogenesefrage erweitert und vertieft. Er hatte Frauen interviewt, die sich trotz des Wahnsinnsstresses im Holocaust noch über dreißig Jahre lang nicht nur resilient gezeigt haben, sondern sich zudem psychisch und körperlich weiter gesund entwickelt haben. Die resilienten Frauen hatten die Eigenschaften und Fähigkeiten gezeigt, sich ihre innere Lebensorientierung auf kohärente, ihnen bedeutsame, sinnhafte Ziele zu bewahren, sich handlungsfähig zu fühlen und ein Verstehen von Zusammenhängen zu haben. Diese innere primäre Lebensorientierung in Richtung Kohärenz haben sie sich vom KZ-Stress nicht nehmen lassen.

Daraus hat er die Salutogenesefrage allgemeiner gestellt und von den Stressoren wie dem KZ und dem Bewahren eines fixen Zustands abgelöst. Die innere Lebensorientierung auf Kohärenz bezieht eine Veranlassung zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der Umgebung wie auch Umwelt mit ein. Die Frage nach dem Mitgestalten eines guten Leben stellen Menschen sich spätestens dann, wenn sie sich resilient und stark genug fühlen. Oder wenn sie von vornherein meinen, dass es in ihrem Leben primär nicht um eine persönliche Schutzhülle, einen Schutzpanzer geht, sondern viel mehr um eine Mitgestaltung eines guten Lebens –womöglich für alle.


Resilienz: ein persönlicher Schutzpanzer?

Bei dem Bild von Resilienz als persönliche Panzerung kommen mir Ansätze der humanistischen und körperorientierten Psychotherapie in den Sinn, wo wir in den 1980er Jahren bemüht waren, unsere Charakterpanzer aufzulösen, um in persönlichen liebevollen Kontakt miteinander kommen zu können. Gehen Resilienztrainings jetzt den umgekehrten Weg zur Panzerung des Menschlichen?

Mit einer salutogenetischen Orientierung geht es uns also primär um ein gutes Leben, wozu auch gute Lebensbedingungen gehören. Auf diesem Wege ist es oft auch hilfreich, widerstandsfähig gegen Bedrohungen zu sein. Aber wir streben primär nicht danach, Menschen für Kriegseinsätze in Afghanistan zur Prävention von Posttraumatischen Belastungsstörungen resilient zu machen, wie es das Pentagon mit Hilfe von PsychologInnen und Psychopharmaka versucht hat, und auch nicht primär für ein gesundes Überleben möglicher KZs oder schlechter Arbeitsbedingungen. Sondern wir streben primär danach, Frieden zu stiften und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zu gestalten.


Der neuro-motivationale Unterschied

Mit den Fragen nach der Resilienz und der Salutogenese werden im Menschen zwei unterschiedliche neuro-endokrine Motivationssysteme[ii] angesprochen: Mit der Resilienzfrage wird das Aversionssystem aktiviert, das sich gegen den Stressor richtet und uns in einen erhöhten Spannungs-/Stresszustand versetzt. So kann ein primäres Streben nach Resilienz selbst Stress und längerfristig damit chronische Erkrankungen befördern.

Die Salutogenesefrage hingegen regt unser Kohärenzsystem an, das uns nach Stimmigkeit im Innen und im Außen streben lässt. Im Kohärenzmodus fühlen wir uns gelassen. Wir sind im Urvertrauen und wollen unsere Umwelt immer wieder möglichst stimmig mitgestalten. So hat Antonovsky bei der Salutogenese von einer anderen Lebensorientierung gesprochen.


Ein gutes Zusammenspiel von Kohärenz und Resilienz zum gelingenden Leben

Im Grunde geht es um ein gutes Zusammenspiel unserer neuro-endokrinen Motivationssysteme. Die Kohärenzmotivation soll in der Regel und langfristig die maßgebliche sein, da diese auf lange Sicht gesünder und für ein gelingendes Leben wertvoll ist. Die Aversionsmotivation wird gebraucht, um bei akuter Bedrohung wieder Sicherheit herzustellen. Wenn der Verteidigungs- oder Widerstandsmodus aber längere Zeit stark aktiviert ist, kommt es leichter zu chronischen Erkrankungen – sowohl psychisch als auch körperlich. So zeigen heute auch Ergebnisse der Resilienzforschung, dass es gut ist, sinnhafte Ziele im Leben zu haben. Diese positiven Ziele dürfen sich allerdings nicht einer Widerstandsmotivation unterordnen, sondern sollen die übergeordnete Intentionalität prägen. Wir brauchen eine zugrundeliegende Gelassenheit und immer wieder Phasen der Ruhe im Kohärenzmodus, wo wir in Stimmigkeit im Vertrauen sind und Freude und Sinn im Leben empfinden können.


Praxis zur Kohärenz

Mit einer salutogenetischen Lebensorientierung und der Salutogenen Kommunikation, wie sie auch im Stressmanagementkurs TSF „Rund um stimmig und gesund“ geübt wird, fördern wir unsere Fähigkeit, primär und immer wieder in den Kohärenzmodus zu gelangen. Wir tauschen uns über unsere positiven Anliegen aus, vertiefen und differenzieren unsere Selbstwahrnehmung durch Fragen, erhöhen unsere Handlungsfähigkeit und lernen aus unserer Reflexion für ein gutes Leben.

Die Salutogenese löst das Paradox der Resilienz mit einem anderen nur scheinbaren Paradoxon auf: Wenn wir positive Kohärenzziele im Leben verfolgen, werden wir ganz nebenbei auch resilienter gegen Stressoren. Diese Möglichkeit haben schon Friedrich Nietzsche und Victor Frankl gesehen, wenn sie gesagt haben: „Wer ein Wozu im Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“




[i] Petzold TD, Henke A (2023) Motivation. Grundlegendes für ein gelingendes Leben. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung – www.geen.de.

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Deutsches Diagramm von Bewusstsein und Zeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft mit einem blauen Pfeil und beschrifteten Ebenen
von Dr. med. T.D. Petzold 25. Juli 2025
Angesichts sich überschlagender Krisenereignisse in der Welt, scheint es angebracht, einmal zu versuchen, diese in einem größeren historischen Rahmen zu reflektieren. Womöglich ergibt sich aus einer etwas distanzierteren reflexiven Sicht mehr Klarheit über die größeren Zusammenhänge und auch darüber, wohin die Entwicklung im positiven Fall gehen kann. Grob zusammengefasst ist die hier vertretene These: Die kulturelle (R-)Evolution im 20. Jhdt. (insbesondere der 2. Hälfte, hier als „Wendezeit“) bezeichnet) ging in Richtung einer humanistisch geistig geprägten Ära, die häufig Informationszeitalter genannt wurde. Die Menschheit mit ihren Kulturen war auf dem Weg, sich in ein Zeitalter zu entwickeln, in dem der lebendige Geist das gute Leben zunehmend menschlich bestimmt. Diese (R)Evolution gefiel aber nicht allen. Insbesondere GewinnerInnen einer materialistisch ausgerichteten Denk- und Wirtschaftsweise agierten immer offener zur konter(r)evolutionären „Zeitenwende“. Im vorliegenden Beitrag, dem ersten Teil zu diesem Thema, geht es um die „Wendezeit“, wie ich sie erlebt habe und jetzt reflektiere. Im folgenden 2. Teil (voraussichtlich Ende August) geht es dann um die „Zeitenwende“, die die geistigen Entwicklungen der Menschheit versucht rückgängig zu machen. Im 3. Teil soll es dann um vorhandene zukunftsweisende Entwicklungen gehen. Ich lade Sie / Dich herzlich ein, bei dieser Meta-Reflexion mitzuwirken. Bitte schicken Sie mir Ihre / Du Deine Gedanken zu meinen Posts oder zu eigenem Erleben von Wendepunkten in der Wendezeit sowie auch zu Erfahrungen und Reflexionen zur Zeitenwende und zur Zukunftsperspektive. 1. Teil: „Wendezeit“ - Evolution der Menschlichkeit Gerade hat der Umweltmediziner Dr. Heinz Fuchsig aus Innsbruck mir eine Präsentation geschickt zu den „Co-Benefits Klimahandeln“. Er macht deutlich, wie viel in den letzten 40 Jahren im Umweltschutz schon erreicht wurde, das sich auch positiv auf die Gesundheit wie auch die Kindersterblichkeit auswirkt. Diese positiven Veränderungen wurden nach dem 2. Weltkrieg immer sichtbarer. In Wissenschaften Einige LeserInnen erinnern sich womöglich noch an das Buch „Wendezeit“ von dem Physiker und Philosophen Fridjov Capra, das 1983 in Deutsch erschien. Es war ein Highlight des intellektuellen Zeitgeschehens aus der Mitte der 2. Hälfte des 20. Jhdt. Capra versuchte dabei, Physik und Spiritualität zu integrieren. Er führte neue Methoden zur Integration des Subjektes sowie der Komplexität in das wissenschaftliche Arbeiten aus. Beide Themen sind große Herausforderungen für viele WissenschaftlerInnen (s. Capra 1983; Petzold 1996, 2001, 2022, 2024 u. Blog-Beiträge vom 1.2.2024 (Komplexität und Sprache) und 4.3.2024 (Subjektivität und Objektivität). In verschiedensten oder sogar allen Wissenschaften gab es in dieser Wendezeit Ansätze für neues Denken und Forschen. Thomas S. Kuhn hatte 1962 mit seinem Buch zur Struktur wissenschaftlicher Revolutionen einen „Meilenstein zur Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie“ (Wikipedia) gesetzt. Mit diesem Buch wurde der Begriff Paradigmenwechsel popularisiert. Nach Kuhn verläuft die Evolution der Wissenschaften in Phasen, die an das dialektische Prinzip von Hegel, Marx und Engels erinnern. Starke Impulse für Paradigmenwechsel in vielen Wissenschaften kamen aus der Quantenphysik und theoretischen Physik, aus der auch Capra berichtete. Auch die Kybernetik, Informatik, Systemtheorie und später die Chaosforschung gaben wichtige Anstöße zu einem neuen Denken. Von dem Biologen v. Bertalanffy wurde die Systemtheorie formuliert, die das moderne Denken in allen Lebenswissenschaften sowie auch Therapie- und Beratungsmethoden stark prägt. Sowohl in theoretischen Sozial- und Geisteswissenschaften als auch in praxisbezogenen Gesundheitswissenschaften wie der Psychotherapie, der ganzheitlichen Medizin (Gesundheitstag 1980) bis hin zur Ottawa-Charta der WHO 1986 wurde „out oft he box“ gedacht und es wurden neue Perspektiven, Praktiken und Theorien diskutiert (z. B. auch Antonovskys Salutogenese).
von Dr. med. T. D. Petzold 24. Januar 2025
Wir Menschen lernen sprechen im vertrauten Kreise unserer Familie. Sprechen erweitert unsere Kommunikation zunächst mit unseren vertrauten und nächsten Mitmenschen. Sprechen, dazu gehört jede Form von Kommunizieren mit vereinbarten Zeichensystemen, ermöglicht uns eine differenzierte Kommunikation über Ziele, Wünsche und
Eine Gruppe von Menschen steht draußen und hört einem Mann zu, der spricht. Einige tragen Sonnenbrillen und helle Kleidung.
von Dr. med. T. D. Petzold 2. Dezember 2024
Am 15.8.2024 wollte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil das „Geheimnis von Heckenbeck“ erkunden und lösen. Heckenbeck ist ein Dorf, ein Ortsteil von Bad Gandersheim, das schon mehrfach Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat: u.a. durch Preise bei Landeswettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie durch NDR-Fernsehfilme von Christian Pietscher „Dorf macht glücklich“ und „Lust auf Dorf“ (2016). Das Dorfleben in Heckenbeck floriert seit vielen Jahren mit traditionellen Vereinen und besonders mit vielen neuen „alternativen“, meist von Kooperationen gegründeten und betriebenen Projekten wie einer ärztlichen Gemeinschaftspraxis, einer Hebammenpraxis, einer Freien Schule mit Kindergarten, der „Weltbühne“ (ein soziokulturelles Zentrum des „KuK e.V. Kommunikation und Kultur“), einem Meditationshaus, einer Solidarischen Landwirtschaft mit Gemüseanbau, einem Mitglieder-Bioladen, mehreren Handwerksbetrieben … Die Einwohnerzahl ist in den letzten 40 Jahren um 25% gestiegen, während sie in den meisten anderen Dörfern Südniedersachsens um etwa 20% zurückging. Was ist anders – gibt es ein „Geheimnis von Heckenbeck“? In Heckenbeck leben viele Menschen weitgehend selbstbestimmt. Sie kommunizieren kokreativ und kooperativ. Es gab einen intensiven Kommunikationsprozess, der immer noch anhält. Natürlich auch immer wieder mit schmerzhaften Erlebnissen. Als ich dem MP vor dem „Brennesselhof“, auf den ich 1984 gezogen war, in fünf Minuten die Geschichte des gemeinschaftlichen Lebens in Heckenbeck erklären sollte, habe ich von unserem kooperativen und gegenseitigen Helfen mit den Landwirten vor 40 Jahren berichtet und von der kokreativen Zusammenarbeit der neu dazu gezogenen. Und von der Entfaltung der Kommunikation im Gemeinschaftsleben, unter anderem durch die Kabarettistin Elisabeth Möller, die Erfahrungen im Theater der Befreiung von Augosto Boal und anderem hatte. Durch Loslassen und Zurückhaltung der therapeutischen Rolle und einem Kultivieren des Ausdrucks der eigenen Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche, Anliegen und Visionen konnten wir eine vertrauensvolle Nähe herstellen. – Für weitere Einzelheiten blieb bei der Dorfführung mit dem MP keine Zeit. Aber hier kann ich Weiteres berichten. Verschiedene Menschen haben verschiedene Methoden zu kommunizieren in das alternative Dorfleben in Heckenbeck eingebracht: die Forumsarbeit aus dem ZEGG, den Redestab-Kreis aus indigenen Traditionen, Visionssuche, Gewaltfreie Kommunikation GfK, Co-Counceln aus der amerikanischen Selbsthilfebewegung … Dann habe ich den Verlauf der erfolgreichen lösenden Gespräche wie z. B. in unserer Hofgruppe reflektiert und daraus eine Methode formuliert, aus der später auf unserem Salutogenese-Symposium unter dem Einfluss weiterer „Techniken“, wie der OpenSpace-Technology der „Kokreative Raum KoRa“ wurde[1]. „ko-ko-ko“ macht glücklich Die Mischung aus einer vertrauensvollen kooperativ zupackenden Haltung (typisch männlich?) und einer offenen, mitfühlenden und sich mitteilenden Kommunikation (typisch weiblich?)[2] hat womöglich die Kokreativität zur Entfaltung gebracht und „glücklich“ und zufrieden gemacht. Für alle Beteiligten war dabei Geld verdienen, persönlichen materiellen Gewinn machen, nicht das oberste Ziel des Arbeitens wie Kooperierens. Allerdings hatte es seinen wichtigen Stellenwert, wie in der heutigen Realität erforderlich, aber dennoch nachrangig. An erster Stelle stand ein gutes Leben, ein erfülltes, sinnvolles Leben zu führen – gemeinsam und in und mit der Natur: der umgebenden wie auch unserer eigenen inneren. Das erscheint als artegerechtes Leben: kokreativ kooperativ kommunizieren kokoko. Das zeigen inzwischen viele Forschungen[3]). Das „Geheimnis von Heckenbeck“, das gemeinschaftliche Leben in und mit der Natur, ist im Kern womöglich ganz einfach die naturgegebene Art des Menschen, gut zu leben.
von Anne Lohmann 27. Mai 2024
Anknüpfend an den Beitrag vom 21. März ist die Frage im Raum, wie wir, uns bei einem Angriffskrieg verhalten wollen. Es geht nicht darum, Partei für Putin oder die USA zu ergreifen. Es geht um unser eigenes Wohl. Wie haben wir und unsere Nachkommen nachhaltig ein gutes Leben mit Leib und Seele? Dazu brauchen wir einen
von Dr. med. T. D. petzold 29. April 2024
Die Frage nach einer Selbstbestimmung taucht in Gesundheitsfragen eigentlich nur auf, wenn es keine freiwillige Übereinstimmung zwischen Patient und Behandler gibt. Normalerweise ist die Kooperation zwischen diesen PartnerInnen so stimmig und vertrauensvoll, dass die Selbstbestimmung und Autonomie des Patienten eine..
von Dr. med.T. D. Petzold 21. März 2024
Sollen Kinder lernen, Frieden zu stiften oder Krieg zu erdulden? Die Kriegsvorbereitungen durch die Bundesregierung werden immer offener und umfassender. Mit der „Zeitenwende“ zurück zu einem hochgerüsteten kriegerischen Deutschland und der Einstimmung auf einen möglichen Krieg gegen Russland (und/oder…
von Dr. med. T.D. Petzold 4. März 2024
Wie können wir unser lebendiges Subjekt angemessen in der Sprache kultivieren? In einer subjekt-entleerten naturwissenschaftlich technischen Sprache geht es angeblich nur um eine ‚objektive‘ Beschreibung von ‚Fakten‘. Für das Funktionieren der Technik sind diese Fakten maßgeblich. Wo aber bleibt dabei der Mensch...
von Dr. med. T.D. Petzold 1. Februar 2024
Wie können wir Verbundenheit mit der Sprache verwirklichen? In den letzten Beiträgen habe ich immer wieder Trennendes in der Sprache beschrieben. Jetzt möchte ich einmal beim Verbindenden bleiben. Dazu gehe ich einer These nach: Alle Menschen sind miteinander in der Biosphäre verbunden...
von Dr. med. T. D. Petzold 5. Januar 2024
Alle Menschen, die ich kenne, sagen, dass sie Frieden wollen. Wie kommt es, dass trotzdem immer wieder Krieg geführt und dafür gerüstet wird? Und warum rechtfertigen so viele Menschen den Krieg dann irgendwie und machen ihn mit? Sind das Folgen von Hirnwäsche? Wie können wir eine friedvolle Sprache kultivieren?
von Dr. med. T.D. Petzold 22. Dezember 2023
MASSENMEDIEN UND SPRACHE ALS MITGESTALTUNGSRAUM Wenn wir den Sprachraum als Mitgestaltungsraum wollen…?