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Gutes Leben neu denken

Auch wenn Krisen schon länger in verstärktem Maße im Gespräch sind: Finanzkrise, Umwelt-Klimakrise, Sinnkrise u.a., ist durch die Corona-Krise jetzt der Krisenmodus hautnah und weltweit spürbar. Das Positive an Krisen scheint immer wieder zu sein, dass Menschen dann näher zusammenrücken, stärker zusammenarbeiten und sich gegenseitig mehr helfen als sonst. In der Not wird unser neuropsychisches Abwendungssystem, das mit Angst verknüpft ist, angeschaltet, um kurzfristig alle Kräfte zum Abwenden der Gefahr zu mobilisieren, auch den für sozialen Zusammenhalt. Wenn wir aber im Abwendungsmodus bleiben und die Gefahr nicht wirklich spüren, verselbständigt sich die neuropsychische Abwendungsaktivität und sucht eine dazu passende Bedrohung. Diese wird dann leicht in anderen Menschen, Meinungen, Institutionen oder Regierungen gesehen. Das führt häufig zu Macht-und Rechthabe-Kämpfen untereinander, wie aktuell schon sichtbar wird.

Meine These ist nun, dass es zur Lösung sowohl der Corona-Krise als auch der anstehenden anderen großen Krisen eine bewusste Art und Weise der Kooperation braucht, die vor allem durch attraktive Ziele für die Zeit nach der Krise motiviert ist und nicht primär durch das Abwenden einer Gefahr. Dies möchte ich hier an Hand unseres Verhaltens und unserer Möglichkeiten in der Corona-Krise skizzieren.


Kooperieren mit einer gemeinsamen Intentionalität

Recht schnell nach den Bildern von Überforderung norditalienischer Krankenhäuser haben sich die meisten BürgerInnen anders als gewohnt verhalten: haben mehr Abstand gehalten, sind weniger gereist u.a.m. Dieses Verhalten hat sich gleich in einer Umkehr der Ansteckungsrate R gezeigt[1]. Und das noch bevor die ersten Verbote eine Wirkung zeigen konnten. Die BürgerInnen haben als großes nationales Kollektiv kooperiert – manche aus Angst, andere aus Einsicht.

Etwa zwei bis vier Wochen nach der ersten Maßnahme begann die anfängliche große Zustimmung zu den verordneten Maßnahmen langsam zu bröckeln. Die Kooperationsbereitschaft vieler Bürger mit der Regierung ließ langsam nach, und es bildeten sich zunehmend unterschiedliche Gruppierungen mit unterschiedlichen Intentionen. Den meisten, die ich mitbekomme, geht es um Rechthaben und Angst vor Verlusten – sie sind weiterhin im angstgeriebenen Abwendungsmodus.

Daneben gibt es viele Ansätze, die versuchen, positive attraktive Ziele zu formulieren, die über Corona hinausgehen, wie Visionen von sozialen Beziehungen, von Lebensgemeinschaften, neuer Architektur, mehr digitaler Homework u.a.m. Wie können wir in eine umfassendere Kooperation zum guten Leben kommen und Synergien fördern und nutzen? Uns zum Positiven vernetzen?

Einen hierfür hilfreichen Schritt sehe ich in der Reflexion eines menschlichen Interaktionsmusters, das häufig mit Retten-wollen beginnt, mit Rechthaben-wollen weitergeht und letztlich mit unmenschlichen Handlungen neue Opfer produziert.


Das Macht-Opfer-Dreieck[2]

Wenn Angst die führende Motivation ist und die verantwortlichen Persönlichkeiten aus dem Abwendungsmodus heraus denken und agieren und nur auf die eine Gefahr eingeengt schauen, produzieren sie im „Krieg gegen Viren“ Kollateralschäden: neue Opfer. Wie groß diese beim Kampf gegen Corona sind, wird langsam sichtbar: hier bei uns die sozialen und psychischen Schäden bei Kindern und Alten und die wirtschaftlichen Existenzverluste sowie eine verstärkte Hungersnot besonders in Entwicklungsländern wie in Afrika. Für diese neuen Opfer des Kampfes gegen die Coronaviren ernten die verantwortlichen Führungspersonen Vorwürfe. So fühlen diese sich als Opfer und wollen sich rechtfertigen: Sie wollten ja nur helfen.

Dieses Macht-Opfer-Dreieck bringt als Schattenmuster der guten Absicht „Leben retten zu wollen“ mit wechselnden Rollen immer neue Opfer hervor[3]. Freiwillig Opfer für eine gute Sache zu bringen, ist etwas anderes. Diese dramatische psychosoziale Eigendynamik hat in der Geschichte der Menschheit immer wieder Kriege ermöglicht.

Um in der Medizin die fatale Eigendynamik dieses Schattenmusters zu unterbinden, gibt es ethische Prinzipien ärztlichen Handelns, wie sie im Oktober 2017 vom Weltärztebund in Genf verabschiedet wurden: An erster Stelle steht das Wohlbefinden der Menschen, an zweiter Stelle die Autonomie und die Würde des Menschen und an dritter Stelle wörtlich: „Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren“. Ein solcher Respekt beinhaltet noch weit mehr oder auch etwas gänzlich anderes, als nur mit allen Mitteln Menschen am physischen Leben zu erhalten. Diese Deklaration endet mit dem Gelöbnis: „Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.“

Für die Umsetzung dieser ethischen Prinzipien braucht es Vertrauen und Mut.


Konstruktives Kooperieren im Vertrauen

In unserer neuropsychischen Organisation ist unser motivationales Kohärenzsystem[4] unter anderem dazu da, die Aktivität des Abwendungssystems zu bremsen, um wieder in eine konstruktive und vertrauensvolle Kooperation zu kommen. Mit der Reflexion, einschließlich unserer eigenen Gefühle, Motivation und Interaktionen ermöglichen wir unserem Kohärenzsystem, seine heilsame Aufgabe zu übernehmen und die Situation mit mehr Gelassenheit und umfassender Weitsicht zu betrachten. Wir – jeder für sich und viele gemeinsam –können dann Fragen nachgehen wie: Was braucht die Menschheit zum guten Leben (uns selbst eingeschlossen)? Kurzfristig – mittelfristig – langfristig? Und was wollen und können wir in unserem Umfeld und in Deutschland dazu beitragen?

Eine kreative Kooperation zur Annäherung an diese Ziele braucht Vertrauen und Mut. Ihre Quelle ist unser Urvertrauen – das, was dem Leben immanent ist, das Vertrauen mit dem ein Neugeborenes den ersten Atemzug nimmt. Mit diesem Urvertrauen[5] können wir immer wieder Kooperationen beginnen und reflektiert mitgestalten, auch wenn es Probleme, Vorwürfe, Egoismus und Kritik gibt. Wir können das Macht-Opfer-Dreieck als Schattenmuster einer letztlich gut gemeinten aber im Abwendungsmodus ausgeführten Kooperation erkennen und uns bewusst entscheiden, ob wir eine der Rollen in diesem Muster spielen wollen. Oder ob wir einen anderen Weg hin zu einer Kooperation mit einer geklärt positiven Intentionalität gehen wollen.

Dann kommunizieren wir mit unseren Mitmenschen über unsere Bedürfnisse, Anliegen, Hoffnungen, positiven Visionen. Über das, was uns positiv bedeutsam ist, wozu wir Lust verspüren, mit anderen gemeinsam zu tun – was uns und andere glücklich macht. Dann können wir uns mit den Menschen verbinden, die auch ein gutes Leben für alle Menschen anstreben, und schauen, wie jeder seinen Beitrag dazu gibt[6]. Wir kooperieren für ein gutes Leben und kultivieren derartige Kooperationen – d.h. wir pflegen diese, bauen diese aus und entwickeln sie weiter.

Dr. med. T. D. Petzold


[1] RKI: Epidemiologisches Bulletin 17 | 2020 Online vorab: 15. April 2020

[2] https://www.gesunde-entwicklung.de/tl_files/user_upload/docs/Petzold-Macht-Opfer-Dreieck.pdf

[3] Dieses Kommunikationsmuster wurde in seinem Kern schon 1968 von Karpman als Dramadreieck beschrieben.

[4] https://www.gesunde-entwicklung.de/tl_files/user_upload/docs/Petzold-Kohaerenzsystem.pdf

[5] Petzold TD (Hrsg.)(2012): Vertrauensbuch – zur Salutogenese. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung

[6] Siehe auch www.globale-ethik-blog.net


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Deutsches Diagramm von Bewusstsein und Zeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft mit einem blauen Pfeil und beschrifteten Ebenen
von Dr. med. T.D. Petzold 25. Juli 2025
Angesichts sich überschlagender Krisenereignisse in der Welt, scheint es angebracht, einmal zu versuchen, diese in einem größeren historischen Rahmen zu reflektieren. Womöglich ergibt sich aus einer etwas distanzierteren reflexiven Sicht mehr Klarheit über die größeren Zusammenhänge und auch darüber, wohin die Entwicklung im positiven Fall gehen kann. Grob zusammengefasst ist die hier vertretene These: Die kulturelle (R-)Evolution im 20. Jhdt. (insbesondere der 2. Hälfte, hier als „Wendezeit“) bezeichnet) ging in Richtung einer humanistisch geistig geprägten Ära, die häufig Informationszeitalter genannt wurde. Die Menschheit mit ihren Kulturen war auf dem Weg, sich in ein Zeitalter zu entwickeln, in dem der lebendige Geist das gute Leben zunehmend menschlich bestimmt. Diese (R)Evolution gefiel aber nicht allen. Insbesondere GewinnerInnen einer materialistisch ausgerichteten Denk- und Wirtschaftsweise agierten immer offener zur konter(r)evolutionären „Zeitenwende“. Im vorliegenden Beitrag, dem ersten Teil zu diesem Thema, geht es um die „Wendezeit“, wie ich sie erlebt habe und jetzt reflektiere. Im folgenden 2. Teil (voraussichtlich Ende August) geht es dann um die „Zeitenwende“, die die geistigen Entwicklungen der Menschheit versucht rückgängig zu machen. Im 3. Teil soll es dann um vorhandene zukunftsweisende Entwicklungen gehen. Ich lade Sie / Dich herzlich ein, bei dieser Meta-Reflexion mitzuwirken. Bitte schicken Sie mir Ihre / Du Deine Gedanken zu meinen Posts oder zu eigenem Erleben von Wendepunkten in der Wendezeit sowie auch zu Erfahrungen und Reflexionen zur Zeitenwende und zur Zukunftsperspektive. 1. Teil: „Wendezeit“ - Evolution der Menschlichkeit Gerade hat der Umweltmediziner Dr. Heinz Fuchsig aus Innsbruck mir eine Präsentation geschickt zu den „Co-Benefits Klimahandeln“. Er macht deutlich, wie viel in den letzten 40 Jahren im Umweltschutz schon erreicht wurde, das sich auch positiv auf die Gesundheit wie auch die Kindersterblichkeit auswirkt. Diese positiven Veränderungen wurden nach dem 2. Weltkrieg immer sichtbarer. In Wissenschaften Einige LeserInnen erinnern sich womöglich noch an das Buch „Wendezeit“ von dem Physiker und Philosophen Fridjov Capra, das 1983 in Deutsch erschien. Es war ein Highlight des intellektuellen Zeitgeschehens aus der Mitte der 2. Hälfte des 20. Jhdt. Capra versuchte dabei, Physik und Spiritualität zu integrieren. Er führte neue Methoden zur Integration des Subjektes sowie der Komplexität in das wissenschaftliche Arbeiten aus. Beide Themen sind große Herausforderungen für viele WissenschaftlerInnen (s. Capra 1983; Petzold 1996, 2001, 2022, 2024 u. Blog-Beiträge vom 1.2.2024 (Komplexität und Sprache) und 4.3.2024 (Subjektivität und Objektivität). In verschiedensten oder sogar allen Wissenschaften gab es in dieser Wendezeit Ansätze für neues Denken und Forschen. Thomas S. Kuhn hatte 1962 mit seinem Buch zur Struktur wissenschaftlicher Revolutionen einen „Meilenstein zur Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie“ (Wikipedia) gesetzt. Mit diesem Buch wurde der Begriff Paradigmenwechsel popularisiert. Nach Kuhn verläuft die Evolution der Wissenschaften in Phasen, die an das dialektische Prinzip von Hegel, Marx und Engels erinnern. Starke Impulse für Paradigmenwechsel in vielen Wissenschaften kamen aus der Quantenphysik und theoretischen Physik, aus der auch Capra berichtete. Auch die Kybernetik, Informatik, Systemtheorie und später die Chaosforschung gaben wichtige Anstöße zu einem neuen Denken. Von dem Biologen v. Bertalanffy wurde die Systemtheorie formuliert, die das moderne Denken in allen Lebenswissenschaften sowie auch Therapie- und Beratungsmethoden stark prägt. Sowohl in theoretischen Sozial- und Geisteswissenschaften als auch in praxisbezogenen Gesundheitswissenschaften wie der Psychotherapie, der ganzheitlichen Medizin (Gesundheitstag 1980) bis hin zur Ottawa-Charta der WHO 1986 wurde „out oft he box“ gedacht und es wurden neue Perspektiven, Praktiken und Theorien diskutiert (z. B. auch Antonovskys Salutogenese).
von Dr. med. T. D. Petzold 24. Januar 2025
Wir Menschen lernen sprechen im vertrauten Kreise unserer Familie. Sprechen erweitert unsere Kommunikation zunächst mit unseren vertrauten und nächsten Mitmenschen. Sprechen, dazu gehört jede Form von Kommunizieren mit vereinbarten Zeichensystemen, ermöglicht uns eine differenzierte Kommunikation über Ziele, Wünsche und
Eine Gruppe von Menschen steht draußen und hört einem Mann zu, der spricht. Einige tragen Sonnenbrillen und helle Kleidung.
von Dr. med. T. D. Petzold 2. Dezember 2024
Am 15.8.2024 wollte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil das „Geheimnis von Heckenbeck“ erkunden und lösen. Heckenbeck ist ein Dorf, ein Ortsteil von Bad Gandersheim, das schon mehrfach Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat: u.a. durch Preise bei Landeswettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie durch NDR-Fernsehfilme von Christian Pietscher „Dorf macht glücklich“ und „Lust auf Dorf“ (2016). Das Dorfleben in Heckenbeck floriert seit vielen Jahren mit traditionellen Vereinen und besonders mit vielen neuen „alternativen“, meist von Kooperationen gegründeten und betriebenen Projekten wie einer ärztlichen Gemeinschaftspraxis, einer Hebammenpraxis, einer Freien Schule mit Kindergarten, der „Weltbühne“ (ein soziokulturelles Zentrum des „KuK e.V. Kommunikation und Kultur“), einem Meditationshaus, einer Solidarischen Landwirtschaft mit Gemüseanbau, einem Mitglieder-Bioladen, mehreren Handwerksbetrieben … Die Einwohnerzahl ist in den letzten 40 Jahren um 25% gestiegen, während sie in den meisten anderen Dörfern Südniedersachsens um etwa 20% zurückging. Was ist anders – gibt es ein „Geheimnis von Heckenbeck“? In Heckenbeck leben viele Menschen weitgehend selbstbestimmt. Sie kommunizieren kokreativ und kooperativ. Es gab einen intensiven Kommunikationsprozess, der immer noch anhält. Natürlich auch immer wieder mit schmerzhaften Erlebnissen. Als ich dem MP vor dem „Brennesselhof“, auf den ich 1984 gezogen war, in fünf Minuten die Geschichte des gemeinschaftlichen Lebens in Heckenbeck erklären sollte, habe ich von unserem kooperativen und gegenseitigen Helfen mit den Landwirten vor 40 Jahren berichtet und von der kokreativen Zusammenarbeit der neu dazu gezogenen. Und von der Entfaltung der Kommunikation im Gemeinschaftsleben, unter anderem durch die Kabarettistin Elisabeth Möller, die Erfahrungen im Theater der Befreiung von Augosto Boal und anderem hatte. Durch Loslassen und Zurückhaltung der therapeutischen Rolle und einem Kultivieren des Ausdrucks der eigenen Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche, Anliegen und Visionen konnten wir eine vertrauensvolle Nähe herstellen. – Für weitere Einzelheiten blieb bei der Dorfführung mit dem MP keine Zeit. Aber hier kann ich Weiteres berichten. Verschiedene Menschen haben verschiedene Methoden zu kommunizieren in das alternative Dorfleben in Heckenbeck eingebracht: die Forumsarbeit aus dem ZEGG, den Redestab-Kreis aus indigenen Traditionen, Visionssuche, Gewaltfreie Kommunikation GfK, Co-Counceln aus der amerikanischen Selbsthilfebewegung … Dann habe ich den Verlauf der erfolgreichen lösenden Gespräche wie z. B. in unserer Hofgruppe reflektiert und daraus eine Methode formuliert, aus der später auf unserem Salutogenese-Symposium unter dem Einfluss weiterer „Techniken“, wie der OpenSpace-Technology der „Kokreative Raum KoRa“ wurde[1]. „ko-ko-ko“ macht glücklich Die Mischung aus einer vertrauensvollen kooperativ zupackenden Haltung (typisch männlich?) und einer offenen, mitfühlenden und sich mitteilenden Kommunikation (typisch weiblich?)[2] hat womöglich die Kokreativität zur Entfaltung gebracht und „glücklich“ und zufrieden gemacht. Für alle Beteiligten war dabei Geld verdienen, persönlichen materiellen Gewinn machen, nicht das oberste Ziel des Arbeitens wie Kooperierens. Allerdings hatte es seinen wichtigen Stellenwert, wie in der heutigen Realität erforderlich, aber dennoch nachrangig. An erster Stelle stand ein gutes Leben, ein erfülltes, sinnvolles Leben zu führen – gemeinsam und in und mit der Natur: der umgebenden wie auch unserer eigenen inneren. Das erscheint als artegerechtes Leben: kokreativ kooperativ kommunizieren kokoko. Das zeigen inzwischen viele Forschungen[3]). Das „Geheimnis von Heckenbeck“, das gemeinschaftliche Leben in und mit der Natur, ist im Kern womöglich ganz einfach die naturgegebene Art des Menschen, gut zu leben.
von Anne Lohmann 27. Mai 2024
Anknüpfend an den Beitrag vom 21. März ist die Frage im Raum, wie wir, uns bei einem Angriffskrieg verhalten wollen. Es geht nicht darum, Partei für Putin oder die USA zu ergreifen. Es geht um unser eigenes Wohl. Wie haben wir und unsere Nachkommen nachhaltig ein gutes Leben mit Leib und Seele? Dazu brauchen wir einen
von Dr. med. T. D. petzold 29. April 2024
Die Frage nach einer Selbstbestimmung taucht in Gesundheitsfragen eigentlich nur auf, wenn es keine freiwillige Übereinstimmung zwischen Patient und Behandler gibt. Normalerweise ist die Kooperation zwischen diesen PartnerInnen so stimmig und vertrauensvoll, dass die Selbstbestimmung und Autonomie des Patienten eine..
von Dr. med.T. D. Petzold 21. März 2024
Sollen Kinder lernen, Frieden zu stiften oder Krieg zu erdulden? Die Kriegsvorbereitungen durch die Bundesregierung werden immer offener und umfassender. Mit der „Zeitenwende“ zurück zu einem hochgerüsteten kriegerischen Deutschland und der Einstimmung auf einen möglichen Krieg gegen Russland (und/oder…
von Dr. med. T.D. Petzold 4. März 2024
Wie können wir unser lebendiges Subjekt angemessen in der Sprache kultivieren? In einer subjekt-entleerten naturwissenschaftlich technischen Sprache geht es angeblich nur um eine ‚objektive‘ Beschreibung von ‚Fakten‘. Für das Funktionieren der Technik sind diese Fakten maßgeblich. Wo aber bleibt dabei der Mensch...
von Dr. med. T.D. Petzold 1. Februar 2024
Wie können wir Verbundenheit mit der Sprache verwirklichen? In den letzten Beiträgen habe ich immer wieder Trennendes in der Sprache beschrieben. Jetzt möchte ich einmal beim Verbindenden bleiben. Dazu gehe ich einer These nach: Alle Menschen sind miteinander in der Biosphäre verbunden...
von Dr. med. T. D. Petzold 5. Januar 2024
Alle Menschen, die ich kenne, sagen, dass sie Frieden wollen. Wie kommt es, dass trotzdem immer wieder Krieg geführt und dafür gerüstet wird? Und warum rechtfertigen so viele Menschen den Krieg dann irgendwie und machen ihn mit? Sind das Folgen von Hirnwäsche? Wie können wir eine friedvolle Sprache kultivieren?
von Dr. med. T.D. Petzold 22. Dezember 2023
MASSENMEDIEN UND SPRACHE ALS MITGESTALTUNGSRAUM Wenn wir den Sprachraum als Mitgestaltungsraum wollen…?