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23. Jan 2019

TSF Kursleiterausbildung

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01. Mär 2019

Die heilsame Information des Symptoms - Einführung in die Salutogene Kommunikation SalKom®

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04. Mär 2019

Training der gesunden Stressregulationsfähigkeit/TSF (Bildungsurlaub)

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26. Jul 2019

Supervisions-Seminar

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23. Aug 2019

Einführungsseminar "Salutogene Kommunikation"

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Das Beziehungsmuster des Opfer-Dreiecks erkennen und lösen: Ein neuer Umgang mit dem Gefühl von Ohnmacht–hin zu mehr Autonomie

Die Situationen, in denen wir uns ohnmächtig fühlen, können entscheidend sein für einen neuen Weg im Leben. Jeder hat derartige Situationen mal erlebt, auch wenn er sich im Moment nicht daran erinnert – und sei es in der Kindheit. Manche haben eine existentielle Opfererfahrung gemacht, andere im Leiden an einer Erkrankung oder in Konfrontation mit einer übermächtigen Erziehungsperson. Wir kennen alle das Gefühl von Ohnmacht und Opfer zu sein – es ist ein spezieller Ich-Zustand.

Ohnmacht ist eine Beziehungserfahrung mit jemandem oder etwas, der oder das gerade mächtiger ist als man selbst – mit einem ‚Täter‘. Weil man sich von diesem bedroht fühlt, kommt es zu Angst und dem Wunsch zu fliehen oder zu kämpfen. Wenn beides nicht geht, fühlt man sich ohnmächtig, die Situation erscheint ausweglos, und es kommt zu einer Art Totstell-Reflex – eine Situation von höchstem inneren Stress. In der Tiefe bleibt aber das starke Streben nach Überleben, nach einem Ausweg aus der ohnmächtigen Opferrolle.
Üblicherweise suchen Menschen aus diesem Gefühl heraus einen Ausweg, indem sie selbst zum Täter werden, über den Täter urteilen oder zu Rettern werden, die sie selbst bräuchten. Diese Rollen (Opfer, Täter und Retter / Richter) sind durch ein Kommunikationsmuster, das ‚Opferdreieck‘ verknüpft. Wenn einer sich mit einer dieser Rollen identifiziert, drängt er andere in eine dazu passende Rolle. Damit wird das Beziehungsmuster weitergegeben und es werden häufig neue Opfer produziert – im Privaten, Beruf wie auch im Politischen – weltumspannend.

In diesem Seminar wollen wir das Gefühl der Ohnmacht als eine menschliche Seins-Erfahrung mit distanzierter Gelassenheit annehmen. Die Kohärenzerfahrung von Gelassenheit ist Ausgangpunkt für die Entfaltung einer erweiterten Autonomie – zu unserem eigenen Wohlbefinden wie auch im Dienste einer friedfertigen kulturellen Evolution.

Didaktische Methoden: Impulsreferate, kommunikative Partnerübungen und/oder Rollenspiel, Diskussion.
Ziele: Erkennen, Verstehen und Lösen störender ‚schwieriger‘ Kommunikationsmuster, auch in therapeutischen Beziehungen.

Seminargebühr: 340,- € (Ermäßigung möglich)

Leitung
Theodor Dierk Petzold

Allgemeinarzt, ECP Psychotherapie; Lehrbeauftragter Allgemeinmedizin MH-Hannover; Leiter des Zentrums für Salutogenese, Entwickler sowie Ausbilder und Supervisor in Salutogener Kommunikation/SalKom®

Veranstalter:
Zentrum für Salutogenese
Veranstaltungsort:
Anfang:
Fr, 16. Nov 2018 um 16:00 Uhr
Ende:
So, 18. Nov 2018 um 13:00 Uhr
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