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Qualitätsmanagement
Salutogenetische Orientierung
Seit 2003 wurden Qualitätskriterien für salutogenetisch orientierte Arbeit in Qualitätszirkeln, zunächst an der Uni Göttingen (insbesondere in der Kooperation mit Dr. O. Bahrs) und Herdecke (Prof. Dr. med. P. Matthiessen), dann auch im Zentrum für Salutogenese in Bad Gandersheim diskutiert und erarbeitet.
Das Ergebnis fassen wir hier in sieben Merkmalen zusammen. Salutogenetische Orientierung bedeutet, dass die Menschen bzw. Methoden sich
1. an Stimmigkeit, aufbauender Kohärenz, Verbundenheit orientieren;
2. auf Gesundheit (attraktive Ziele, Vorstellungen) ausrichten;
3. auf Ressourcen ausrichten;
4. das Subjekt und Subjektive (Selbstwahrnehmung, subjektive Theorien, Eigenaktivität usw.) wertschätzen;
5. Aufmerksamkeit für systemische Selbstorganisation und -regulation (auch Selbstheilungsvermögen) haben (individuell und kontexbezogen: sozial, kulturell, global)
6. dynamisch sowohl prozess- als auch lösungsorientiert denken und auf Entwicklung und Evolution achten.
7. mehrere Möglichkeiten einschließen: z.B. sowohl salutogenetisch als auch pathogenetisch.
Für eine salutogenetische Orientierung bei der Organisation und Gestaltung von Teamstrukturen, von Arbeitsplätzen, Institutionen im Gesundheitswesen, Führung von Mitarbeitern, der Lehrergesundheit, betrieblichen Gesundheitsförderung übernehmen wir gerne die Beratung und Qualitätsentwicklung.
| Salutogenetischer Fokus | Pathogenetische Ergänzung |
1. | Stimmigkeit - Kohärenz | Probleme - Unstimmigkeit |
2. | Attraktive Gesundheitsziele | Vermeidungsziele |
3. | Ressourcen | Defizite |
4. | Subjekt und Subjektives | Norm |
5. | Systemische Selbstregulation - Kontextbezug | Isolierende Analyse – Ursache im Kleinen |
6. | Entwicklung und Evolution | Zustand bzw. Entropie |
7. | Mehrere Möglichkeiten: sowohl - als auch | Eine Möglichkeit: entweder - oder |


