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Veranstaltungen:

05. Okt 2018

Einführungsseminar "Salutogene Kommunikation"

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16. Nov 2018

Das Beziehungsmuster des Opfer-Dreiecks erkennen und lösen

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30. Nov 2018

Entwicklungs- und Supervisions-Seminar

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23. Jan 2019

TSF Kursleiterausbildung

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04. Mär 2019

Training der Selbstregulationsfähigkeit/TSF (Bildungsurlaub)

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Weitere Veranstaltungen

Call for papers und Einladung: 11. Symposium Salutogenese & Übergänge 3.-5. Mai 2019 Bad Gandersheim/Seminarhaus Alte Mühle

Be-Handeln in Gegenwart eines offenen Möglichkeitsraumes
Zur Gesundung bei Menschen mit langwierigen Erkrankungen

Entwicklung hat eine Zukunft, auf die sie gerichtet ist – oft noch sehr unscharf und kaum zu erkennen, wie z.B. die eines Neugeborenen: Welche Möglichkeiten hält die Zukunft bereit?
Einen ähnlichen Horizont möchte man Menschen eröffnen, die sich mit einer langwierigen Erkrankung plagen und sich in einer Sackgasse wähnen: Möglicherweise wartet noch ein verborgenes Gesundsein darauf entdeckt und entfaltet zu werden.

Das gilt für einzelne Menschen, wie auch für Familien, Organisationen, Gesellschaften und global. Lebende Systeme entwickeln sich wo möglich in Richtung ihrer attraktiven Möglichkeiten – in der Chaos- und Komplexitätsforschung Attraktoren genannt, im Alltag als Wunsch, Sinn, Vision oder Zielvorstellung wahrgenommen.

Wie können wir die Gegenwärtigkeit eines offenen Möglichkeitsraumes zur Antizipation der Zukunft nutzen? Und als Ruf zur Entfaltung unseres Potentials?

Welche neuen Wege eröffnen sich dadurch in der Begleitung von Menschen in Krisen, für Gesundungsprozesse bei langwierigen (sog. chronischen) Erkrankungen und zur Gestaltung gesellschaftlicher Übergänge? Wie können wir die heilsame Wirkung attraktiver Ziele mehr ins Leben bringen? Wie gehen wir in Resonanz mit welchen Möglichkeiten?

Steht das attraktive Ziel (der Attraktor) fest – ist es determiniert? Wie viel Wahlfreiheit haben wir? Welche Rolle spielen Vertrauen und Kohärenz dabei?

Wir bitten um Abstracts zu diesen Fragen, die Erfahrungswissen, Forschungsergebnisse oder konzeptionelle Entwürfe skizzieren. Folgende Formate sind vorgesehen: Impulsvorträge (20 Min. plus Diskussion), Workshops (90 Min.); auch Vorschläge für neue Formate sind willkommen. Um Einreichung (max. 1500 Zeichen; plus Kurzvita) bis zum 30.9.2018 wird gebeten.
Wir wünschen uns für dieses Symposium einen intensiven Austausch und kokreative Gruppenprozesse. Dafür werden wir reichlich Freiräume und andere förderliche Strukturen einplanen.