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Veranstaltungen:

24. Nov 2017

Autonomie entfalten zum Aussteigen aus dem Kommunikationsmuster 'Opfer-Warn-Dreieck': Angebot aus dem uebergaenge-Jahresprogramm

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25. Nov 2017

Lebendige Kommunikation: Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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01. Dez 2017

Lassen Sie uns neue Wege gehen: Salutogenese für Therapeuten - Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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17. Jan 2018

TSF Kursleiterausbildung

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24. Feb 2018

Vom Beruf in die Leere - oder eine neue Fülle? Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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Weitere Veranstaltungen

Die Abstracts der ReferentInnen sind alphabetisch nach deren Nachnamen geordnet. Vortrag = V, Workshop = WS, Morgenangebot=MA

Bastian, Rolf

WS: Integration des Anderen

Das Andere/Fremde/Neue repräsentiert oft Anteile von Individuen oder Kollektiven, die unerwünscht sind, nicht gesehen werden sollen und abgespalten, unterdrückt oder verdrängt werden. Häufig wird eine Dichotomie von Gut und Böse aufgebaut, wobei das vermeintlich Böse externalisiert und bekämpft wird. Verschärft wird dieser Antagonismus dadurch, dass die unterdrückten Anteile sich oft in destruktiver Form zu Wort melden, was wiederum konfrontative Reaktionen fördert. Wir brauchen das Andere, den komplementären Pol, um ganz zu werden - eine Voraussetzung für Heilung im umfassenden Sinn. Damit wir ihn integrieren können, müssen beide Seiten verträgliche Formen entwickeln. Nur so können wir von einer konfrontativen zu einer kooperativen Gestaltung von Kohärenzübergängen kommen. Wie lassen sich integrative statt antagonistischer Formen finden.

Rolf Bastian - Salutogenetisch orientierter Coach

Selbstregulation im Dialog - das ist der Leitgedanke, unter dem ich mit meinen Klienten zusammenarbeite. Zu meiner Person: Nach einem Studium der Sozialwissenschaften (mit Abschluss Diplom), einem langen Berufsleben als angestellter Manager und Selbständiger im Bereich Kommunikation und zuletzt einer mehrstufigen Ausbildung am Zentrum für Salutogenese arbeite ich heute als Coach mit Sitz in Mainz. Mein Angebot: Salutogenes Coaching in Einzelgesprächen und für Gruppen, Seminare und Workshops sowie Training der gesunden Selbstregulationsfähigkeit (TSF). Außerdem schreibe und veröffentliche ich Texte.

Kontaktdaten:
Rolf Bastian - Taunusstr. 29 - 55118 Mainz

Homepage: 
www.salo-coach.de
Tel.: +49 (0) 6131 679848 
EMail: 
rolf.bastian(at)salo-coach.de

Benzin, Corinna/Klemp, Stefanie

WS: "Übergänge - Unendliche Fülle in der vermeintlichen Leere"

Übergänge spürbar machen und sich ihnen hingeben.
Absichtsloses Lauschen in den Raum zwischen "nicht mehr" und "noch nicht".
Achtsames Erforschen der unterschiedlichen Qualitäten von Übergängen in und zwischen den Daseinsdimensionen.

Die schamanische Trommel wird uns dazu auf eine Trancereise einladen. Danach können die in der Trance erlebten Bilder und Gefühle in einem gestalterischen Raum jenseits der Sprache sinnlich ausgedrückt werden. Wir erleben uns als Gestaltende, was im Zusammenwirken von Farbe und Form sichtbar wird. Dadurch ist es möglich, die imaginativ erlebten Ressourcen visuell und motorisch zu verankern.

Am Ende des Workshops wird es Raum geben, das Erlebte im Kreis miteinander zu teilen. Vorkenntnisse in schamanischen und gestalterischen Techniken sind nicht erforderlich.

Corinna Benzin, Jahrgang 1976
Physiotherapeutin, Diplom-Designerin, SalKom®-Beraterin 
ganzheitlicheProzessbegleitung

seit etwa 7 Jahren (bewusst) auf dem schamanischen Weg
nach 4 Jahren Gemeinschaftsleben mit Kind und Kindsvater auf einem Biohof nun als Alleinerziehende in einer intensiven Zeit des Übergangs

Stefanie Klemp, Jahrgang 1979
Diplom-Designerin, Kunsttherapeutin, SalKom®-Beraterin und Coach, Künstlerin
lebte in Dresden in einer Wärme und Kreativität generierenden Gemeinschaft

zur Zeit als Kunsttherapeutin in der SysTeliosklinik für Psychosomatik und Gesundheitsförderung tätig

Chuks, Andrea

WS: Das Sterben als Übergang- oder: sich im Labyrinth des Lebens befinden

Eine der größten Unsicherheiten erleben wir am Ende unseres Lebens: wohin gehe ich, habe ich alles erlebt, was ich mir gewünscht habe, halte ich (noch) an meinem roten Lebensfaden fest , wurde alles ausgesprochen und geklärt, habe ich mir mein Leben so vorgestellt? Nicht nur offensichtlich die Sinnhaftigkeit, sondern auch die Verstehbarkeit und die Handhabbarkeit des Lebens werden in kritischen Situationen oftmals genau auf den Prüfstand gestellt und bilanziert. Dies geschieht auch dialogisch, nicht nur durch den Betroffenen, sondern auch systemisch mit seinem sozialen Umfeld. Auch die An- und Zugehörigen bereiten sich sehr individuell auf die Zeit des Abschiednehmens vor, durchleben viele emotionale "Achterbahnfahrten" und haben sehr unterschiedliche Gefühle während der Trauerzeit. Die Trauer wird häufig erlebt als Zeitabschnitt, durch den man "hindurch muß".

Das Labyrinth als Symbol zeigt sich als unübersichtlicher und doch kontinuierlicher Weg zu einem bestimmten Ziel (in die Mitte, den Kern, das Wesentliche), im Gegensatz zum Irrgarten mit verschiedenen verwirrenden Wegalternativen.

Dieser Workshop bietet ein Ritual zum Abschiednehmen an. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, nach einer kurzen Einführung einen einfachen Labyrinthweg abzuschreiten, um sich auf kommende Abschiede vorzubereiten oder aber bereits erlebte Abschiede unter neuen Aspekten und Erfahrungen nochmals geschehen zu lassen. Emotionen sind hierbei ausdrücklich erwünscht!

Schlüsselwörter: Sterben-Bilanz-Abschied-Veränderung-Trauer-Liebe-Transformation

Andrea Chuks

Berlin, Jahrgang 1967
Krankenschwester RbP (Registrierung beruflich Pflegender)
Fachkrankenschwester für Onkologie, Palliative Care und algesiologische Fachassistenz

Hospiz- und Pflegeleitung Paul Gerhardt Diakonie Hospiz Berlin
Gesundheitspraktikerin DGAM (BfG) mit Themenschwerpunkt Aromakunde

Gründungsmitglied Aromakunde-Netzwerk

Ehrhardt, Hardy

MA: Yoga am Morgen

Ich gebe Yoga weiter in der Tradition von Swami Sivananda. Es ist ein ganzheitlicher Yoga-Stil mit den Elementen Dehnung, Bewegung, Atem, Muskelaufbau und Entspannung. Mein Schwerpunkt liegt vor allen darin, Menschen individuell auf dem Yoga-Weg zu begleiten. Nach jeder Übung - egal ob Dehnung oder Muskelaufbau (statisch oder dynamisch) - folgt ein Entspannungsteil. Für die Asanas (Körperübungen) setze ich auch Hilfsmittel ein, wie z.B. Gurte, Kissen, Blöcke oder auch eine Wand. Für mich ist die Weitergabe der Entspannung im Prinzip wichtiger als die Yoga-Übungen selbst, denn nach meiner Beobachtung dieser Welt ist die Entspannung von Körper, Geist und Seele das, was den meisten Menschen heute fehlt.

Hardy Erhardt
geb. 1963, Weltlreisender, Antarktisforscher, Yogalehrer, Netzwerker, Projektentwickler, Häuslebauer, verheiratet, eine Tochter.
Wir wohnen im selbstgebauten Haus in Gehrenrode (OT von Bad Gandersheim).

Yogalehrer seit dem Jahr 2000, u.a.:

- VHS Sehnde (Kinderyoga) und Hildesheim
- Yogakurse im Naturheilzentrum Adenstedt (Südkreis Hildesheim
- Kurse in Bockenem, Bad Gandersheim, Gehrenrode

- Therapeutisches Yoga in der Paracelsus Roswitha Klinik sowie Paracelsus Gande Klinik
- Einzelstunden und Beratung

- Anbieter von "Timeout statt Burnout" Yoga-Wochenenden
- Retreats mit Yoga und Meditation in Thailand, Spanien und Deutschland

Erdmann, Martin

V: Übergangsereignisse - Bindungsaffirmation und Konfliktvertrauen in der Suchtmedizin

Der Aufbau von (therapeutischen) Bindungen und das Austragen von Konflikten dabei kann sich langwierig gestalten und verschiedene Phasen durchlaufen. Dies gilt besonders bei Patientinnen und Patienten, die Bindung nicht bejahen können, wie das bei vielen Suchtkranken, ganz besonders in der Drogenszene, der Fall ist. Diese bindungsgestörten Personen nehmen (ärztliche) Bindungsangebote erst an, wenn sie dabei die Erfahrung der Anerkennung machen können. Bindung bedarf nämlich eines doppelten Fundamentes -das Ja der Beteiligten zur Bindung und Verlässlichkeit ihrer intersubjektiv wechselseitigen Anerkennung. Wer sich auf eine Bindung einlässt, beansprucht Anerkennung in dieser Bindung und wird die Bindung mit diesem Anspruch bejahen. Auf lange Sicht wird die Bindung aber nur in der Wechselseitigkeit Bestand haben können, d. h., nur wenn jeder Beteiligte die Selbstbezüglichkeit seiner Bindungsbejahung in Richtung auf Wahrnehmung und Anerkennung der Anderen überschreitet. Nun wird sein Eigenwesen aus Du-Begegnungen heraus, worin es sich selbst vergisst, doch identisch für den Einzelnen und die anderen konkretisiert.

Die Phasen im Aufbau einer heilsamen Bindung will ich durch die charakteristischen Übergängen zwischen ihnen näher verdeutlichen. Die Konkretisierung der Identität kann z.B. Angst, Aggression und Konflikte aufbrechen lassen. Das ist therapeutisch aufzufangen und im Kontext von Übertragungen zu deuten. Übergänge vollziehen sich vor allem und ganz wesentlich als innere Ereignisse bei den Partnern (A-P). Therapeutisch richtig geschützt können Patientinnen und Patienten in diesen Ereignissen sich selbst finden, sich selbst akzeptieren lernen und dann Bindungen in dem konkreten Sinne eingehen, wie ich das eben angedeutet habe.

Die Übergänge vollziehen sich repetitiv. Es wiederholt sich immer der eine oder andere Schritt, oder es gibt sogar Phasen der Stagnation. In solchem Stagnieren oder auf der Stelle treten kann eine Chance liegen, wenn es gelingt, die Gründe dafür plausibel und erlebbar zu machen. Dies aber würde erfordern, den jeweilig erreichten Grad an Bindungsaffirmation und Konfliktfähigkeit Ereignis werden zu lassen. Die Erläuterung dieses Zulassens ist dann, was mich ins Zentrum des Themas Übergänge führt, sowohl derjenigen innerer Entwicklungen wie derjenigen praktischer (u.a. auch therapeutischer) Intuitionen.

Martin Erdmann 
führt seit 20 Jahren in Kassel als Arzt für Allgemeinmedizin eine hausärztliche Praxis. Über das Studium von Philosophie, Medizin und Psychosomatik hat er einen eigenen Stil der "sprechenden Medizin" entwickelt, für die seine Leidenschaft steht. In einem überörtlichen Arbeitskreis von Hausärzten und Wissenschaftlern erforscht er die hausärztliche Tätigkeit. Was ist es an dem, was wir tun, das wirkt? Wenn Hausarzt und seine Patientinnen und Patienten zusammen um Gesundheit ringen, wie wird da Entwicklung möglich oder verhindert?

Praxis für Allgemeinmedizin
Obere Königsstr. 21 
34117 Kassel 
T: 0561-779738 
Mob: 0172-3013775 
erdmannkassel(at)yahoo.de

Fett, Othmar

V: Lost in Transformation - Transformatives Lernen im Übergang

Die gesellschaftliche Transformation nimmt viele Menschen nicht mehr mit. Das Tempo und der disruptive Charakter der Umwälzungen negieren auch Lebensentwürfe, die auf Leistung, Bildung oder Innovationsgeist basieren. Zugleich erodieren Schutzräume materieller, sozialer und mentaler Besitzstandswahrung, wie sie für die Mittelschicht kennzeichnend sind. Alte Orientierungen bröckeln, neue sind noch nicht etabliert. Der Mangel an Verstehbarkeit, Selbstwirksamkeit und Sinn prägt den psychischen, sozialen und zunehmend auch den politischen Zustand der Gesellschaft. Kohärenzverlust wird zum gesellschaftsprägenden Grundphänomen. Irritation, die unter anderen Umständen zur Neuorientierung und Integration des Neuen in unsere (enttäuschten) Erwartungen anregen kann, führt trotz vielerlei Beispielen für gelungene Alternativen immer öfter zur Abwehr- und Verweigerungshaltung.

Wut, Scham, Ablehnung, Trotz, Angst, Trauer prägen individuelle und kollektive Handlungsstrategien.

Der Vortrag skizziert transformatives Lernen als Interpretations- und Mobilisierungsrahmen, der mit folgenden Schritten den Problemen der Menschen in einer Übergangsgesellschaft begegnet: Entwicklung von Irritationskompetenz, Arbeit an mentalen Infrastrukturen, sozialer Austausch, Optionensuche, Planung neuer Handlungsweisen, Fehlerkultur und Prototyping, Rückkehr der Selbstwirksamkeit, Wiederaufnahme eines von neuen Perspektiven bestimmten Lebens.

Othmar Fett
Geschäftsstellenleiter der Landespressekonferenz Niedersachsen e.V.Freie Mitarbeit NDR (Landesfunkhaus Hannover)Dozent in der ErwachsenenbildungZzt.: Kooperative pädagogische Leitung des Arbeitskreises "Kreislaufwirtschaft undzukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsstile in Hannover" an der BauteilbörseHannover c/o Glocksee Bauhaus e.V. (in Zusammenarbeit mit dem VereinNiedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.)Entwicklung eines Bildungsprogramms im Rahmen der Stadt-Teil-Werkstatt (HannoverNordstadt) wie auch im dortigen Repair CaféProjekt 3viertelgeist.de zur Förderung und Entwicklung des Transformativen Lernens inder Region Hannover sowie zur regionalen und überregionalen Vernetzungentsprechender Akteure und Lernorte.

Literatur:

Zur Nietzsche-Rezeption in der DDR - Der Konflikt der achtziger Jahre
aus moralphilosophischer Sicht. In: Z - Zeitschrift für Kultur- und Geisteswissenschaften an der Universität Hannover, 1. Jg. (1993) H. 3, S. 3-14.

Der undenkbare Dritte - Vorsokratische Anfänge des eurogenen
Naturverhältnisses (zugl. Diss. Universität Hannover), edition diskord, Tübingen 2000.

Zur "Genealogie der Moral" als Forschungsauftrag - Aspekte einer
möglichen Einlösung. In: Renate Reschke (Hrsg.), Zeitenwende-Wertewende - Internationaler Kongress der Nietzsche-Gesellschaft zum 100. Todestag Friedrich Nietzsches vom 24.-27. August 2000 in Naumburg, Akademie Verlag, Berlin 2001, S. 345-351.

Summa Historiae? Rezension zu Christian Meier, Von Athen bis Auschwitz, München 2002. In: Ästhetik & Kommunikation, 34. Jg.(2003) H. 120, S. 119-125

Othmar Fett
Schneiderberg 4
30167 Hannover

fon +49 (0) 511 169 7415
fax +49 (0) 3212 169 7409

voicebox: +49 (0) 3212 169 7409

othmar.fett@web.de

Fritsche, Ines/Heyenn, Regine

WS: Ring frei für Mister Mut und den kleinen Feigling

Ob wir uns die Veränderung selbst wünschen, ob wir uns darauf vorbereiten konnten oder ob uns der Übergang unerwartet und unfreiwillig trifft - in Phasen des Übergangs sind wir auf uns selbst gestellt. Wir befinden uns in einer Art Niemandsland, indem das Alte nicht mehr gilt und das Neue noch nicht sichtbar ist- es entsteht eine Lücke. Oft spüren wir ein Chaos an Ideen und Kräften, aber auch an Ängsten, Zweifeln und Ambivalenzen in uns. Übergangszeiten können viel über uns erzählen, zeigen uns wo und wie wir im Leben stehen, welche Bedürfnisse Beachtung brauchen und wie wir jenseits aller Selbstkonzepte reagieren, wenn wir uns außerhalb der vertrauten, sicherheitsvermittelnden Zonen befinden.

Zwei Gesellen, die sich in Übergangszeiten gern zu Wort melden sind Mister Mut und der kleine Feigling. In diesem Workshop wollen wir die Zwei einladen, ihnen mit erlebnisorientierten Methoden eine Bühne schenken, ihren Botschaften und Absichten lauschen, sie miteinander ringen lassen und uns von ihnen überraschen lassen. Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, was uns unser Mut und unsere Angst zu sagen haben. Erkenntnisprozesse nicht ausgeschlossen!

Ines Fritsche
Physiotherapeutin bc (NL) / SalKom®-Beraterin und -Coach
Als Physiotherapeutin habe ich früh realisiert, dass Körper und Psyche nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.
Auf meiner Suche nach ganzheitlichen Ansätzen habe ich die salutogene Kommunikation (SalKom®) entdeckt. Ich berate Menschen in allen Lebensdimensionen zu mehr Stimmigkeit, Zufriedenheit und Gesundheit im Einzelsetting, leite Workshops und halte Vorträge rundum das Thema der Salutogenese. Ich bin davon begeistert, welche einzigartigen und kreativen Selbstregulations- Prozesse entstehen, wenn wir uns mit Wohlwollen und Respekt im Dialog begegnen. 
www.bewegende-lebensberatung.de

Regine Heyenn
Dipl. Theaterpädagogin/ Dipl. Sozialpädagogin/ Systemische Beraterin
Schon immer fühlte ich mich in magischer Weise dem Theater verbunden, als Spielerin, als Regisseurin und als Zuschauerin. In meiner Arbeit als Theaterpädagogin und als Sozialpädagogin war und bin ich stets auf der Suche nach Formen, die drei Dinge miteinander verbinden: die Leichtigkeit des Spiels, meine Leidenschaft für Theaterarbeit und Ausdruck sowie mein starker Wunsch, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und zu inspirieren.
 Seit vielen Jahren bin ich in der Einzel-und Paarberatung tätig und gebe regelmäßig Seminare zur Potenzialentfaltung, in denen ich Menschen dabei unterstütze in ihrer ureigenen Schönheit und Größe sichtbar zu werden.

Hagenhoff, Regula

WS: Der sinnvolle nächste Schritt...

"Nicht jede Möglichkeit ist sinnvoll, bloß, weil sie möglich ist. Wir müssen auswählen, mit dem Herzen abwägen, fühlen, was wertvoll ist und was mir wichtig ist." Alfried Längle

Sinnvolle Entscheidungen erfordern einen guten Zugang zu unseren unbewussten Anteilen.

In diesem Workshop soll gezeigt werden, wie mit Hilfe von Bildern und somatischen Markern der Zugang zu unserer Intuition erleichtert und somit der Weg für gute Entscheidungen vorbereitet werden kann. Elemente aus der Individualpsychologie und der Ermutigungspädagogik können helfen, diesen Weg schließlich auch gehen zu können.

Regula Hagenhoff
Dipl. Logopädin, individualpsychologische Beraterin, Counselor grad. BVPPT, seit 2005 Leiterin des Adler- Dreikurs- Instituts, 
seit 1999 Selbständige Psychologische Beraterin und Encouraging- Trainerin

Dr. Heucke, Thomas

WS: Familien - Leben zwischen Abschied und Neubeginn
Übergänge und Grenzen in Genogramm und Aufstellung

In diesem Workshop sollen zunächst Grenzen und Übergänge im Familienleben wie Geburt, Heirat (auch eines Kindes) u.v.a.m. als Ereignisse zwischen Krise und Chance, näher hin, Abschied und Neubeginn, von ihren Grunddynamiken her in ihrer Bedeutsamkeit für eine gesunde Entwicklung beleuchtet werden.

In einem zweiten Schritt wird anhand eines Beispiels kurz vorgestellt, wie sich diese Prozesse im Genogramm und Aufstellungen abbilden und auf diese Weise tiefer verstanden werden können.

Aus der Sicht der beiden Werkzeuge und deren Haltungshintergrund entfalten sich zusammenfassend einige Perspektiven für den Umgang mit sich selbst und in Beziehungen mit anderen sowie für Therapie und Beratung. Sie möchten dazu beitragen, Lebensereignisse als Wandlungsprozesse neu zu begreifen und zu gestalten, um Leidvolles durch Innehalten und Handeln zu überwinden und dadurch in Beziehungen Lebensfreude neu entstehen zu lassen.

Dr. med. Thomas Heucke
geboren am 26.08.1950 in Stuttgart, Vater von drei Töchtern,

arbeitet nach langjähriger Tätigkeit als Allgemeinarzt
seit 1992 als Psychotherapeut in eigener Praxis

Anerkannter Lehrtherapeut der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen.

Nach Ausbildungen bei Prof. Ploeger in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Psychodramatherapie, Tilmann Moser und Prof. Heisterkamp in körperorientierter Psychotherapie, der APF Köln sowie der IGST Heidelberg in Familientherapie erlernte er bei Gunthard Weber Familienstellen und bei Monika und Rainer Adamaszek Genogrammauswertung mit Familienbiografik. Kenntnisse aus Fortbildungen in Paarberatung bei Hans Jellouschek, Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie bei Luise Reddemann und Mediation bei fortbildung1.de fließen in seine Arbeit mit ein.

Heyenn, Regine

WS: Schriller als Schiller- mit Improvisationstheater und Achtsamkeit

Um das Potenzial in Zeiten des Übergangs stärker zu erfahren und die Ausrichtung auf das Neue wach zu erleben, braucht es eine Haltung der achtsamen Gegenwärtigkeit.

Eine Quelle aus der wir schöpfen können und die uns allen zur Verfügung steht, ist das Spiel: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schiller

In diesem Workshop kommen wir ins "Hier und Jetzt", das von "Jetzt auf Gleich" entsteht und uns hilft, wieder frischen Wind durch unsere Zellen fließen zu lassen. Es gibt keine festen Rollen, keinen Plan, nur die Gruppe und den Moment, indem immer wieder Neues und Unerwartetes und auch mal NICHTS passieren kann und darf. Wir werden uns von unseren Spielimpulsen leiten lassen, mit viel Humor dem "Au ja" Prinzip folgen, heiter scheitern und uns überraschen lassen, von uns selbst und den Anderen. Nebenbei regen wir fast wie von selbst unsere selbstregulativen Kräfte an und stärken unsere Alltagskompetenzen.

Für dieses Seminar ist keine Vorerfahrung nötig, nur Spaß am Spiel und die Bereitschaft, sich mit all seinen Sinnen auf dieses kleine Abenteuer einzulassen.

Regine Heyenn
Dipl. Theaterpädagogin/ Dipl. Sozialpädagogin/ Systemische Beraterin
Schon immer fühlte ich mich in magischer Weise dem Theater verbunden, als Spielerin, als Regisseurin und als Zuschauerin. In meiner Arbeit als Theaterpädagogin und als Sozialpädagogin war und bin ich stets auf der Suche nach Formen, die drei Dinge miteinander verbinden: die Leichtigkeit des Spiels, meine Leidenschaft für Theaterarbeit und Ausdruck sowie mein starker Wunsch, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und zu inspirieren.
 Seit vielen Jahren bin ich in der Einzel-und Paarberatung tätig und gebe regelmäßig Seminare zur Potenzialentfaltung, in denen ich Menschen dabei unterstütze in ihrer ureigenen Schönheit und Größe sichtbar zu werden.

Prof. Dr. Hinterberger, Thilo

V: Bewusstseinserfahrungen in Übergängen: Schlüssel zur Lebensgestaltung

Übergänge von Lebensphasen sind oft mit dem Aufruf zu einer erhöhten Wachsamkeit und Aufmerksamkeit verbunden. Dies liegt vor allem daran, dass der gewohnte Lebensprozess, der meist gut automatisierte Denk- und Verhaltensmuster enthält, verlassen wird und etwas an diese Stelle zu rücken droht, das mit automatisierten Denk- Fühl- und Handlungsweisen nicht zu bewältigen ist. Diese "Not-Wendigkeit" birgt damit die Chance zu einer erweiterten Bewusstwerdung. Die Bewusstwerdung bezieht sich nicht nur auf ein rationales Durchleuchten der Situation und der eigenen Psyche, welche sich erst hineinfinden muss. Ebenso können Bewusstseinsprozesse hilfreich sein, die sich aus der Aufgabe kognitiver Funktionen in der Hingabe an sich selbst und den Wandlungsprozess quasi von innen heraus ergeben. All dies bietet eine Menge verschiedener Potenziale zur Bewältigung des Übergangs und zur bewussten Gestaltung des Neuen, was in das Leben treten will. Im Vortrag möchte ich auf diese Bewusstseinsqualitäten und deren Begründung eingehen, die uns in Zeiten des Übergangs so zur Hilfe werden können.

Prof. Hinterberger
ist Physiker und Neuro- und Bewusstseinswissenschaftler. Er leitet den Forschungsbereich Angewandte Bewusstseinswissenschaften in der Psychosomatischen Medizin am Universitätsklinikum Regensburg, welcher sich interdisziplinär mit Fragen des Bewusstseins beschäftigt. Seine Forschungsinteressen reichen von den Grundlagen des Bewusstseins, die Entwicklung von Gehirn-Computer Schnittstellen, die Untersuchung außergewöhnlicher Bewusstseinszustände bis hin zu Fragen in Bereichen Therapie, psychosomatischer Medizin und Spiritualität.

Keiten, Anja/Schmidt, Maria

V: Übergänge in Schulen

Die Schullandschaft befindet sich in einer Zeit des Umbruchs. Neue pädagogische Ansätze versuchen sich in der Schullandschaft gegen traditionelle Modelle des Frontalunterrichts durchzusetzen. Gerade da, wo die Innovation am vordringlichsten nötig wäre, bei der inklusiven Beschulung von Kindern, treffen in den unterschiedlichen Lehrertypen und Vermittlungsmethoden die Widersacher aufeinander. Die Idee der Förderschullehrkräfte als Vertreter des Frontalunterrichts, der klare Strukturen liefert und die Kinder kleinschrittig an die Inhalte heranführt, scheint sich nicht mit den modernen Ansprüchen der individuellen Potentialentwicklung von Kinder vereinbaren zu lassen.

Die jungen Lehrer/innen aus den Universitäten des Landes, die jetzt mit dem Master-Studiengang einen sehr "verschulten" Abschluss erworben haben, ersetzen in den letzten Jahren die ausscheidenden Lehrkräfte der 68er Generation, die noch nächtelang über pädagogische Modelle und Selbstbestimmung gestritten haben.

Diese jungen Lehrkräfte müssen pragmatisch mit den Belastungen umgehen. Dass sie das müssen, zeigt eine Untersuchung des Landesrechnungshofs, der bei der Klientel der Junglehrer den höchsten Krankenstand festgestellt hat. Dennoch muss diese Generation den Wechsel tragen. Wie das möglich ist und welche Schwierigkeiten sich dabei ergeben, zeigt das Beispiel einer Schule, die sich in Niedersachsens Mitte aufgemacht hat, einen salutogenen Weg einzuschlagen.

Aus der Praxis für die Praxis stellen wir Ihnen in einem spannenden Dialog die Risiken und Chancen einer Schule dar, die
mit den Lehrkräften zusammen eine neue Unterrichtsstruktur entwickelt
die Unterrichtsinhalte in ihrer Komplexität im Lehrplan abbildet
sich in einer Region durchsetzt, die traditionelle Schulsysteme bevorzugt
eine Schülerschaft dazu motiviert, sich im selbstbestimmten Lernen zu üben
eine Organisation vorantreibt, in der Eltern einen festen Platz in der Schule haben
den inklusiven Gedanken in allen Bereichen in den Fokus nimmt

WS: Übergang in ein neues Schulmodell am Beispiel der IGS Oyten

Der Workshop beschäftigt sich mit dem System Schule, das eingebettet ist in andere Systeme. Die IGS Oyten muss sich als neue Schulform zwischen Systemen etablieren, die traditionelle Denkweisen verfolgen. Wir wollen uns auf den Weg machen und "Brücken" zwischen den Systemen errichten. Welche Ressourcen haben wir, um eine Schule für alle Kinder zu errichten, die die Schülerinnen und Schülern auf die drängenden Fragen der nächsten 50-60 Jahre vorbereitet (Stichwort: global goals) ? Wie kommt "sinnhaftes" Handeln in die Schule? Welche Möglichkeiten hat Schule, um die Komplexität des Lebens in der Globalisierung abzubilden? Mit diesen und weiteren Fragen, die im Zuge des Übergangs entstanden sind, wollen wir uns gestalterisch auseinandersetzen.

Anja Keiten
arbeitete seit 1998 als Studienrätin an einem Gymnasium, drei KGSen und zwei IGSen. Außerdem arbeitete sie seit 2006 als Fachkraft für Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement an der Landesschulbehörde Lüneburg. Seit 2009 begleitet sie auf beiden Gebieten salutogene Prozesse in Schulen.

Maria Schmidt
arbeitet als Lehrerin und Fachbereichsleiterin an der IGS Oyten, die zu den "Schulen im Aufbruch" gehört. Außerdem ist sie für das Förderprogramm "Demokratisch Handeln" als Regionalberaterin in Niedersachsen zuständig.

Keiten, Petra/Krambeer, Doreen/Schmidt, Sebastian

V: "Vom Seminar zum Flexinar - Projektmanagement im Übergang"

Eine Firma befindet sich mitten in einem Change-Prozess. Ein neues Projektmanagement-Handbuch entsteht. Parallel dazu wird für den Übergang in die neue Projektwelt ein Seminarkonzept entwickelt. "Da zwangsla?ufig viele Mitarbeiter mit dem Change-Projekt in Kontakt kommen wu?rden, war klar, dass auch die Projekt-Sprache im Unternehmen gefestigt werden musste. Denn: haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, warum jeder immer von Projekten spricht, obwohl es keine sind und was eigentlich der Unterschied zwischen richtigen Projekten und Vorhaben ist? Die Projektmanagement-Seminare geben Ihnen die beno?tigten Antworten hierauf und verraten nebenbei, dass Stakeholder zumindest in diesem Fall nichts mit einem Barbecue zu tun haben." (Auszug aus dem Firmen-Newsletter, Ausgabe 12, 2012)

Sie erfahren in diesem Impulsreferat:

  • woher der Name "Flexinar" stammt
  • wie die Zusammensetzung und das Zusammenspiel der vierköpfigen Leitung als Spiegelbild für das Managen von und das Arbeiten in Projekten genutzt werden können
  • wann LEGO® Steine eine "tragende" Rolle für die Kommunikation im Flexinar bekommen haben
  • welche hilfreichen Methoden beim Übergang vom Flexinar in die Projektarbeit und von der Projektarbeit in das Flexinar eingesetzt werden
  • wodurch in einer Gruppe von 25 Seminarteilnehmern in 4 Tagen individuelles Lernen und Verbundenheit entstehen können
  • wer als erstes spürt, dass das neue Wissen bereits im Flexinar eingesetzt wird
  • weshalb unbedingt mindestens 3 Wochen Abstand zwischen Block 1 und Block 2 liegen müssen
  • und was nach 5 Jahren Überraschendes passiert ist

Petra Keiten
arbeitet seit 1981 als Diplom-Psychologin im Bereich Wirtschaftspsychologie. Als Coach, Seminarleiterin und Moderatorin ist sie seit 1992 freiberuflich tätig und verfügt über 35 Jahre Berufspraxis in der Entwicklung und Umsetzung psychologischer Konzepte und Programme (z.B. zur Betrieblichen Gesundheitsförderung). Sie ist Autonomietrainerin, Gedächtnistrainerin und Karriereberaterin.

Doreen Krambeer
arbeitet seit 2009 in der Firma gkv informatik und ist als Programmleiterin im Bereich Projektmanagement tätig. Sie leitet das interne Projektmanagementseminar in Form "Flexinar" zusammen mit ihrem Kollegen Sebastian Schmidt und Vertretern der zentralen Projektsteuerung.

Sebastian Schmidt
arbeitet seit 2007 leitend in Projekten und Programmen in der gkv informatik. Er kümmert sich auch um die Weiterentwicklung der Projektmanagement Struktur der Firma und bildet zusammen mit Frau Krambeer und Frau Keiten das Trainerteam des "Flexinars".

Materlik, Sabine

WS: Übergänge - Mosaik interdisziplinärer Annäherungen

Der Atem im Wandel des Lebens - Lebensübergänge - Innere und äußere Welt des Selbst.

Atem im Lebensprozess:

Atmen ist höchst individuell. Am Anfang jeden Lebens steht die Geburt, am Ende der Tod. Dazwischen liegen unzählige Atembewegungen die sich dem Lebensrhythmus anpassen.
Bei den Übergängen des Lebens ist der Atem mein Begleiter:

Die Geburt ist unser erster Übergang in diese Welt und startet mit unserem ersten Atemzug. Kleinkind, Jugend, Pubertät, Erwachsen, Familie, Altern, dies sind einige von den Stationen im Lebenslauf die uns beschäftigen und beeinflussen, bis unserem letzten Übergang, dem Tod mit dem letzten Ausatem.

Wie sieht es in der Praxis aus:

Wir lernen unseren eigenen Atemrhythmus, Einatem-Ausatem-Atempause kennen. Erfahren bewusst die Kraft der Atembewegung. Beobachten den stetigen Wechsel zwischen Innen- und Außenraum. Entdecke meine Mitte, die mir Kraft und Stabilität in den Übergängen von meinem inneren und äußeren Ich gibt. Wo bin ich, wo ist die Welt um mich herum, was verändert sich. Übungen für mich alleine, in der Gruppe, in der Begegnung helfen mir meinen persönlichen Platz und Weg zu finden. Leben heißt - atmen, atmen heißt - Bewegung, Bewegung heißt - Veränderung. Der bewusste Atem bedeutet - an seinen Lebensprozessen aktiv teilzunehmen.

Sabine Materlik
geboren 4. März 1963 in Bonn

Atempädagogin/-therapeutin AFA®
Eigene Praxis seit 2009 in Rösrath und seit 2016 in Bonn

www.atem-materlik.com

 

Petzold, Theodor Dierk

V: Lust auf Wandel? Bedrohlicher Übergang? Oder Was?

"Ich brauch unbedingt eine Veränderung, sonst werde ich krank. Also habe ich mir vier Wochen Urlaub genommen und fahre weit weg." Andere werden krank und überlegen sich dann, was sie ändern wollen...

Eine umfangreiche Studie amerikanischer Forscher ist 2014 zu dem Schluss gekommen, dass die aktuelle menschliche Zivilisation besonders wegen dem Klimawandel, Ressourcenverbrauch und dem Bevölkerungswachstum dem Untergang recht nahe ist - wie nahe hat sie nicht gesagt.

Können wir jetzt schon die erforderliche - zweifelsohne gesunde - Veränderung beginnen, die womöglich der Krankheit vorbeugt? Ist unsere Sensibilität für Gesundheit und Stimmigkeit ein positiver Anzeiger für Wege in die Zukunft? Was bedeutet es, wenn wir unserer Wahrnehmung in eine positive gesunde, stimmige auch visionäre Richtung folgen?

Auf dem Symposium wollen wir dieser Frage in Bezug auf drei Schwerpunktthemen nachgehen:
• Gesundung als Übergang
• Wissenschaftliche Revolutionen
• Gesellschaftliche Übergänge

Was ist Ihnen / Dir besonders wichtig, wenn es um Fähigkeiten geht, die anstehenden Übergänge zu meistern?

 

Remmler-Bellen, Dorothée/Dr. Fittkau, Bernd

WS: Soziale Kohärenz und kommunale Selbstverwaltung

Übergänge im Leben einer Gemeinde

In der Kommune gestalten die Bürgerinnen und Bürger ihr solidarisches Miteinander. Kommunale Gesundheitsförderung muss Mitmenschlichkeit und soziale Gesundheitskompetenz nachhaltig stärken und die kommunale Selbstverwaltung sollte wirksamer Akteur einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik werden.

Die Kommune prägt die Lebenswelten, setzt Impulse für gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen und sorgt dafür, dass die Menschen ihre persönlichen Gesundheitskompetenzen entwickeln. In Kindergärten, Schulen oder Pflegeheimen, in der Hilfe für Familien, sozial Benachteiligte oder Personen mit körperlichen, seelischen oder sozialen Handicaps wird dies deutlich. Die Neuorientierung der Gesundheitsdienste, gesundheitsförderliche Lebenswelten und die Gemeinwohlorientierung von Betrieben und Unternehmen werden zur kommunalen Herausforderung.

Im Forum wird die solidarische und gesunde Kommune in drei Entwicklungsdimensionen reflektiert und durch konkrete Handlungsbeispiele erfahrbar.
- Methodik und Praxis der kommunalen Gesundheitsförderung (Dr. Ellis Huber)
- Gesundheitsförderung als Grundlage solidarischer Lebenswelten (Dorothée Remmler-Bellen)
- Gesundheit und Gemeinwohl-Ökonomie - Traumpaar oder Stresspartnerschaft? (Prof. Dr. Bernd Fittkau)

Unser finanzdominiertes Wirtschaftssystem und auch unser Gesundheitssystem orientieren sich an einem höchst ungesunden Modell von unbegrenztem Wachstum, Konkurrenz und krankmachenden Bedingungen. Als praktikables alternatives Wirtschafts- und Gesellschafts-Modell gewinnt die noch junge Gemeinwohl-Ökonomie zunehmend Verbreitung. Die GWÖ bietet ein praktikables und gesundes ökonomisches Wachstumsmodell an, das gerade im Gesundheitssektor die Menschen wieder in den Mittelpunkt rückt. Das führt bei denen zu Stress, die ihre Fixierung auf den finanziellen Gewinn als Haupterfolgskriterium nicht modifizieren. Die Kommune könnte zum Ort einer ökonomischen wie humanistischen Neuorientierung werden. Das Präventionsgesetz bietet dafür neue Chancen.

Remmler-Bellen, Dorothée

Die Präventologin Dorothée Remmler-Bellen war nach dem Studium als Lehrerin und Schulleiterin tätig. Seit 2010 bietet sie mit ihrem Zentrum für Prävention und psychosoziale Weiterbildung, Entwicklungen im psychosozialen Präventionsbereich an. Schwerpunkte sind Fortbildungen für ErzieherInnen, Lehrkräfte und SozialpädagogInnen zur Entwicklung und Stärkung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen auf Basis der Salutogenese. Das salutogen basierte Trainingskonzept: Gesundheit und Lebenskompetenz hat sie unter der Mitarbeit von Dr. Ellis Huber und Jan Lehmann entwickelt und bildet hierzu Trainer aus. Sie ist seit 2012 Vorstandsmitglied beim Berufsverband der Präventologen e.V. und für den Verband seit 2010 als Studienleiterin und Dozentin tätig. Sie ist seit 2015 Vorstandsmitglied des Dachverbandes der Freien Gesundheitsberufe e.V. und engagiert sich für das Aktionsbündnis Lernfeld Gesundheit. Sie ist Lehrbeauftragte einer staatlich anerkannten Hochschule und lehrt dort Salutogenese, Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitskompetenz.

Prof. Dr. Fittkau, Bernd

• Studium der Mathematik und Psychologie an der Universität Hamburg, Assistent und Dozent für Klinische und Pädagogische Psychologie
• Pionier des Kommunikationstrainings für Führungskräfte (gemeinsam mit Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun; Buchveröffentlichungen)
• Univ.-Professor für Pädagogische Psychologie und Beratung an der Universität Göttingen (1973 bis 2006): Entwicklung und Durchführung eines Curriculums für Pädagogische Beratung (Buchveröffentlichung)

• Zusatzausbildungen in verschiedenen beratungsrelevanten Verfahren der Humanistischen Psychologie
• Parallel zur Hochschullehrer-Tätigkeit seit 1970 Praxistätigkeit als Führungskräfte-Trainer, -Coach, Teamentwickler, Organisationsberater

• Partner in Berater-Netzwerken; Wissenschaftlicher Beirat der Göttinger Kongresse für Erziehung und Bildung, der Gemeinwohl-Ökonomie, des Verbandes Deutscher Präventologen; Coaching zur Gesundheitsförderung u. Persönlichkeitsentwicklung in eigener Praxis in Hamburg

Dr. Huber, Ellis

Ellis Huber ist Arzt und Gesundheitspolitiker. Er hat die Entwicklung einer Politik der Gesundheitsförderung in Deutschland unterstützt und als Initiator der Gesundheitstage 1980 in Berlin und 1981 in Hamburg, Gesundheitsdezernent der GRÜNEN in Berlin Wilmersdorf und Kreuzberg (1981- 86), Ärztekammerpräsident in Berlin (1987-1999), Vorstand der SECURVITA BKK Hamburg, einer innovativen gesetzlichen Krankenkasse (2001-2005 und 2010-2013), Vorstandsmitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (1996-heute) und Vorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen (2006- heute) für innovative und patientenorientierte Projekte gesorgt. Er setzt sich für ein soziales Gesundheitssystem ein, das die Gesundheit des einzelnen Bürgers und der gesamten Gesellschaft wirksam und preiswert fördert.

Literatur:
Huber, E. (1995): Liebe statt Valium, Konzepte für eine neue Gesundheitsreform, München: Verlag Droemer Knaur
Huber, E., Langbein, K. (2004): Die Gesundheitsrevolution, Radikale Wege aus der Krise - was Patienten wissen müssen, Berlin: Aufbau-Verlag
Huber, E. (2013) Gesundheit und soziale Entwicklung - Zur Perspektive eines singenden Gesundheitssystems. In: Bossinger, W., Hermanns, N., Jüchter, Th.: Das Potential des heilsamen Singens, Ravensburg: SiKra e.V.

Riazy, Salam

Mein Frei-Tag ertönt - Übergang von der individuellen Stimmung zu einer Gemeinschaft

Sich als Individuum in einer Gemeinschaft zu befinden, hat Auswirkung auf die Veränderungsprozesse zwischen jetzt und morgen bzw. zwischen Ist- und Soll-Zustand. Als Mensch möchten wir herausfinden, was in unserem Gegenüber vor sich geht. Dabei konnte experimentell nachgewiesen werden, dass die Strukturen im Gehirn, die in diese Prozesse involviert sind, beim Musizieren solche Übergangsprozesse erleichtern. Musik kann auf eine besonders natürliche Weise Gemeinschaft zwischen Menschen erzeugen und das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb einer neu entstandenen Gruppe steigern und es entsteht aus mehreren Teilen ein neues Ganzes. Individuelle Farben bilden ein Gemälde zusammen, dabei ist jede Farbe gleich wichtig und trägt zur Komposition bei. Jeder trägt im Rahmen seiner Kompetenzen zum Endergebnis bei. Darüber hinaus bewirkt Musik während dieser Übergangsphase eine Angleichung der Stimmungen der Musizierenden.
Je besser die Gruppe harmoniert und interagiert, desto besser ist sie aufeinander abgestimmt.
Grundlage meines Musikbegleitens ist die freie Improvisation, die uns einen Übergang von unserem augenblicklichen Zustand in einem freien Raum durch Ausprobieren und Erleben ermöglicht. Eine Möglichkeit ist, dass wir gemeinsam mit leicht spielbaren Instrumenten improvisieren. Es müssen keine musikalischen Erkenntnisse vorhanden sein.

Riazy, Salam
Komponist und Musiktherapeut (M.A.)

Komposition für Film und künstlerische Projekte
Als Musiktherapeut Beschäftigung mit Demenzerkrankungen und Autisten

Workshop und Seminarleiter für Gesundheitskultur mit Schwerpunkt "Durch Musik zu Harmonie mit dem eigenen Körper"
Mitglied der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft

Mitglied der Sinus-Forschungsgruppe mit Migranten-Lebenswelten in Heidelberg, Berlin und Zürich
Gründer, Herausgeber und Chefredakteur der Monatszeitschrift Gosaresche Musighi (www.musicreport.ir)

Musikunterricht an der University of Applied Science and Technology sowie dem Konservatorium in Teheran

Rück, Maria

MA: Qi-Gong: Ruhe in der Bewegung - Bewegung in der Ruhe

Die meditativen Bewegungen beruhigen und zentrieren den Geist; der natürliche Atem und die Lebenskraft - Chi - kommen in Fluss.
Wir werden an diesem Morgen die Wudang-Meisterübung praktizieren, die zu den ehemals geheimen meditativen Übungen daoistischer 
Mönche aus dem Wudang-Gebirge im Herzen Chinas gehören.

Maria Rück
Qi-Gong-T'ai-Chi-Lehrerin, Gesundheitspädagogin SKA, Vorsitzende im Verband "Die Gesundheitspädagogen im Kneipp-Bund e.V.", 
Mitgliedschaft im DachS.

Dr. Schmidt-Troschke, Stefan

WS: Aus der Zukunft durch den Nullpunkt gehen: Der U-Gesund-heitsprozess - Darstellung und praktische Übungen

Übergänge werden häufig real an den Schwellen zwischen Gesundheit und Krankheit. Im Rückblick auf Erkrankung und Genesung berichten viele Menschen davon, dass sie eine neue Sicht gewonnen haben auf ihre Situation in der Welt und im Zusammenleben mit Anderen. Anhand der durch Friedrich Glasl und Otto Scharmer weiterentwickelten U-Prozedur wird untersucht, wie solche Perspektivwechsel im Prozess möglich werden können. Der U-Prozess wird als ein Modell der Selbstführung und -Entfaltung weiterentwickelt. Im Gespräch werden Anwendungsmöglichkeiten für die therapeutische- und die Lebenspraxis erkundet.

Dr. Stefan Schmidt-Troschke
geb. 1964, Kinder- und Jugendarzt, MBA. Studium der Medizin Witten/Herdecke und Bayreuth. Weiterbildung zum Kinder- und Jugendarzt an der Universitätskinderklinik Münster und an der Vestischen Kinderklinik Datteln. MBA im Bereich Gesundheitswirtschaft an der Universität Bayreuth. Epidemiologische Forschung über den plötzlichen Säuglingstod im Rahmen der Westfälischen Krippentodstudie. Leitung der Kinderpoliklinik am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke bis 2003. 2003 Gründung des Ärztenetzwerkes Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. .Vorstand und Medizinischer Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke von 2003 bis 2013. Initiierung zahlreicher Projekte im Rahmen der integrierten und regionalen Versorgung und der Medizinischen Ausbildung.

Mitgründungs des Vereins Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V. Seit 2014 Geschäftsführer des Bürger- und Patientenverbandes GESUNDHEIT AKTIV - Anthroposophische Heilkunst e.V. Seit 2015 Vorstand des Dachverbandes für Anthroposophische Medizin in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zu ethischen Fragen, Kindergesundheit und Gestaltung des Gesundheitswesens.

Seghezzi, Ursula

V: Das Wissen vom Wandel - Die Etappen von Transformation im Lebensrad

Transformation verläuft nicht zufällig. Ihr Beginn birgt bereits den Ruf nach mehr lebendigem Leben. Auch die einzelnen Etappen sind nicht beliebig. Vielmehr wiederspiegeln sie einen gesetzmäßigen Verlauf, wie wir ihn auch in der Natur und dem Verlauf der Jahreszeiten beobachten können. Ursula Seghezzi wird uns ihr "Rad der Transformation" als Landkarte für Wandel vorstellen: Analog zu den Jahreszeiten führt jede Transformation durch die Phasen des Herbstes, des Winters und des Frühlings in einen neuen Sommer. Ihre eigene kulturhistorisch kritische Mythen- und Märchenforschung erweitert zudem den Blick, den uns Joseph Campbell mit seiner Heldenreise vor 60 Jahren eröffnet hat und vertieft seine Etappen durch die Erfahrung in und mit der Natur. Seghezzi erklärt anhand ihres an der Natur orientierten Transformationsrades auch die Verirrungen unserer westlichen Lebens- und Denkweise. Damit wird klar, welchen Hürden und Verführungen wir heutigen Menschen in persönlichen und gesellschaftlichen Krisenzeiten begegnen, von denen Hänsel & Gretel, Schneewittchen und Dornröschen noch nichts wussten.

Willkommen zu einer Reise, die Tiefgründiges und Abgründiges erforscht und auch über die eigenen Strategien lachen lässt, wie wir der Angst vor wirklichem Wandel auszuweichen versuchen...

Ursula Seghezzi (*1971)
leitet mit ihrem Mann das uma institut in Norddeutschland und bietet eine Ausbildung und Seminare, WaldZeit-Visionssuchen, Teamcoahings und Einzelbegleitung in spirituellem Naturcoaching und Naturritualen an. In ihren Publikationen hat sie unsere mitteleuropäische Tradition und Mythen und Bräuchen erforscht und auf dieser Basis den Lebenskompass als europäisches Lebens- und Transformationsrad dargelegt.

Siegel, Mona

V: Eine Reise mit Jean Gebser: Der aufgeklärte Mensch im Übergang zum integralen Bewusstsein - eine Ermutigung

"Jean Gebser [1905-1973) hat in seinem Hauptwerk Ursprung und Gegenwart einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsphänomenologie geleistet. Er hat bereits in den 50er Jahren des 20. Jh. darauf hingewiesen, dass unsere Epoche eine Übergangsepoche ist, vergleichbar etwa mit der Übergangszeit um 600 v.Chr., als in Griechenland (parallel dazu in Indien und China) der Mensch den Schritt vom Mythos zum Logos zu leisten hatte. Damals fand der Wechsel statt vom bildhaften zum begrifflichen Denken. Der Mensch erwachte [...] zur möglichen individuellen Freiheit, zum Willen, das Leben selber bestimmen und verantworten zu können. [...] In Wellen hat dieses mentale Bewusstsein sich Bahn gebrochen: Die Renaissance um 1500, die Reformation, die Aufklärung des 18. Jh. sind wesentliche Einschnitte, besser Wellenberge in diesem nicht-linearen Prozess. Das damals neue mental-rationale Bewusstsein ist - in Europa wenigstens - das wirklichkeits-bestimmende Bewusstsein geworden [...] . Heute geht es um einen neuen Wandlungsprozess: Das mentale Bewusstsein wird durchbrochen und ergänzt von dem, was Gebser das integrale oder aperspektivische Bewusstsein nennt." [http://www.jean-gebser-gesellschaft.ch/haupt.html]
Der aufgeklärte Mensch lebt mit der Möglichkeit, seine Gegenwart mit seinem Ursprung zu versöhnen. Entscheidend ist, dieser Möglichkeit gewahr zu werden und sich ihr zuzuwenden.


Mona Siegel (*1962)
Studium der Soziologie mit den Schwerpunkten Sozialpsychologie und Biografieforschung an der HWP-Hamburg
Aufbaustudium "Qualitative Bildungs- und Sozialforschung" an der OVGU Magdeburg

Integrale Coaching-Ausbildung bei Dr. Klaus Peter Horn/Köln
Seit 2013 Mitarbeiterin im Zentrum für Salutogenese mit Fortbildungen zur SalKom®-Beraterin/Coach; Kursleiterin-TSF (Training der Selbstregulationsfähigkeit)

Steiner, Maria

WS: Übergänge deutlich werden lassen

Konzentrative Bewegungstherapie (KBT®) als körperpsychotherapeutische Methode ermöglicht Annäherung an das Thema auf praktisch erlebbare Weise. Mit ihrer Hilfe können mögliche Übergangs-Wege verdeutlicht, ja sogar auf ihre Tauglichkeit getestet werden. Leben bedeutet Übergang: vom Fötus bis hin zur Geburt, dann vom Liegen zum Stehen, vom Stehen zum Gehen, von der Jugend über viele "Zwischenstationen" ins Alter. Auch in der Therapie, im gedanklichen und gefühlten Bewegen vom Innen - zum Außen, vom Unbewussten zum Bewussten sind Übergänge zu bewältigen. Ruhe und Aktivität fließen nicht selbstverständlich und leicht ineinander, sondern lassen - bei entsprechender Aufmerksamkeit - eine deutlich erkennbare Linie entstehen. Und: Übergänge geschehen und sie können von uns gestaltet werden. Unentwegt sind Übergänge zu bewältigen. Mal geht das leicht, mal ist das eine Belastung.

Wenn Sie als Kolleg*innen mit KBT arbeiten, werden Sie merken, dass KBT eine Methode ist, in der der Übergang zwischen sichtbarem - "wortlos - zum Ausdruck- bringen" und Erleben sowie sprachlichem Verstehen eine Bereicherung für die therapeutische Arbeit bedeutet.

Lassen Sie sich einladen zum begleiteten und bewusstmachenden Erleben von Übergang, atmend, gehend, bewegend. Vorteil im Workshop: hier sind Zurücknahme und Korrektur möglich.

Maria Steiner
Diplom- Sozialpädagogin, als KBT-Therapeutin, zertifiziert seit 1992. Mit großer Hingabe und Leidenschaft arbeite ich auf unterschiedlichsten Feldern schon seit über 30 Jahren mit der KBT, im Erwachsenenbildungsbereich, der Therapie und Supervision. Meine beruflichen Erfahrungen habe ich in den Bereichen Suchtberatung und -prävention, Sozialpsychiatrie, Sozialpädagogische Familienhilfe, Beratung von Mädchen und Frauen mit sexualisierter Gewalterfahrung sowie in Psychotherapien in der eigenen Praxis gesammelt. Mein Anliegen ist es, selber so zu arbeiten, dass ich gesund bleibe und dies anderen zu vermitteln. Das ist möglich.

Trott-Tschepe, Jürgen

WS: Brücken zwischen Tag und Nacht

Aromakundliche Impulse für unsere Wachheit und unseren Schlaf

Wie wir in unser Traumbewusstsein eintauchen können, mit der Spracheunserer Nachtseele vertraut werden und so uns im Ganzen besser verstehen.
Ätherische Öle unterstützen unsere Fähigkeit, uns an Träume zu erinnern, und lassen uns eine weitgehend unbekannte Seite unseres Selbst entdecken.
Dabei werden die verschiedenen Wirklichkeiten, in denen wir leben,eröffnet.

Dieser Workshop gibt Anregungen, wie mit Hilfe der Aromakunde Übergänge zur Zwiesprache mit der Seele zu finden sind.
Anwendungen zum Wachsein, für die Schlafhilfe und zur Traumerinnerung.

Jürgen Trott-Tschepe
Heilpraktiker, Master of Health Science
Mit meiner Frau und unseren vier Kindern lebe ich in Berlin und arbeite dort als 
Heilpraktiker, Aromakunde-Dozent und Autor. Nach vier Jahren Theologie-Studium, fünf Jahren ambulanter Krankenpflege, drei Jahren Naturheilkunde- und zwei Jahren Pflanzenheilkundelehre, gründete ich als Heilpraktiker eine Praxis und begann ab 1987 zu unterrichten, umfangreiche Forschungsarbeit mit ätherischen Ölen zu betreiben, Bücher zu schreiben und Aromareisen zu organisieren. Schwerpunkte der Tätigkeiten (s.a. www.lebendige-aromakunde.de):
Aromakunde, Biografiearbeit, Krisenintervention, Lebensberatung, Klinische Pflege mit

ätherischen Ölen von Geburtshilfe bis Sterbebegleitung, Massage, Naturheilkunde allgemein.

www.lebendige-aromakunde.de
www.aromakunde-netzwerk.de
Netzwerk Aromakunde, Hilssteig 40, 14163 Berlin, 030 - 813 28 17

 

Freiraum und Muße

"Ich muss" ist ein Ausdruck, den viele Menschen häufig aussprechen, ob im Inneren zu sich selbst oder laut nach außen. In den von uns bewusst gestalteten Zeit-Räumen dürfen sie auch "müssen", aber sie müssen nicht. Wir laden Sie herzlich ein, sich "gehen-zu lassen" in diesen Räumen. Sie entscheiden selbst, ob oder wie Sie den dortigen Angeboten nachgehen. Das Organisationsteam des Symposiums hatte zunächst den Begriff "Freiraum" für diese Zeiten gefunden. Später schien uns der wieder modern werdende Begriff der "Muße" eine sinnvolle Ergänzung - Warum? Muße stammt vom ahd. "muoza" (später mhd. "muoze") ab und bedeutete mit freier Zeit verbunden - Bequemlichkeit, Gelegenheit und Spielraum, begrifflich übrigens verwandt mit müssen. Unter dem Programmpunkt "Freiraum und Muße" werden Ihnen solche Möglichkeiten eröffnet, z.B. im Barfußparcours oder im Kreativraum. Im Sinne Adornos wünschen wir uns für Sie, dass in Ihrem Müßiggang "Freizeit in Freiheit umspringt" (1969, S. 67).

In diesem Zusammenhang finden wir u.a. folgende Fragen interessant: Sind Erfahrungsräume der Muße überhaupt herstellbar? Wie nutzen Menschen solche im weiteren Sinne "institutionalisierten" Freiräume für Muße? Wir freuen uns, wenn Sie uns zu diesen Fragen am Marktplatz ihre Eindrücke, Ideen oder Kritik hinterlassen. Wenn Sie sich ausführlicher zum Thema informieren möchten, können Sie z.B. mit dem Sonderforschungsbereich zur Muße in Freiburg beginnen: https://www.sfb1015.uni-freiburg.de/.

Literatur:
Adorno,T. W. (1969). Stichworte: Kritische Modelle 2. Frankfurt: Suhrkamp.Weblink:zur Wortherkunft "Muße": www.jewiki.net/wiki/Musse, Abrufdatum: 26.03.2017, 13.00 Uhr.

Inga Fitzner, Regina Heyenn, Birgit Völkerding, Ines Fritsche, Mona Siegel

 

Kunstimpulse

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele - Pablo Picasso

Kunst gibt den Übergängen ihren Fluss ...
... und so laden wir Sie ganz herzlich ein, malend, gestaltend, textend Übergängen frisch zu begegnen.
Wertschätzend gestaltetes Miteinander macht mehr möglich als "Alleingang". Gemeinschaftlich zeigt sich eine größere Ideenvielfalt, motivierende Unterstützungskräfte walten. Der Wandel, die uns stets begegnenden Übergange, werden durch den künstlerischen Ausdruck fliessend.

Herzlich Willkommen - wir freuen uns auf Sie!
Birgit Volkerding und Ulrike Mißfeldt

Wann? Sie finden uns in den Zeiten von Freiraum und Muße
Wo? Im Kreativraum ( siehe Plan)

Birgit Volkerding und Ulrike Mißfeldt
unser beider Wirkungskreis lautet: Systemikerin, Process-Workerin, Künstlerin