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Veranstaltungen:

24. Nov 2017

Autonomie entfalten zum Aussteigen aus dem Kommunikationsmuster 'Opfer-Warn-Dreieck': Angebot aus dem uebergaenge-Jahresprogramm

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25. Nov 2017

Lebendige Kommunikation: Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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01. Dez 2017

Lassen Sie uns neue Wege gehen: Salutogenese für Therapeuten - Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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17. Jan 2018

TSF Kursleiterausbildung

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24. Feb 2018

Vom Beruf in die Leere - oder eine neue Fülle? Angebot aus unserem uebergaenge-Jahresprogramm

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Weitere Veranstaltungen

Aktuelles

Demenz und Salutogenese

Am 5. Oktober 2017 war Gerald Hüther zu Gast auf dem Roten Sofa des NDR. Bei dem 33-minütigen Interview weist Hüther auch auf die salutogenetische Orientierung hin und deren positiven Effekte bei an Demenz Erkrankten. Kurzweilig und anregend – eine Empfehlung wert!

ARTE-Dokumentation 2017: Die Heilsame Kraft der Meditation!  

Die Arte-Doku gibt Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und (klinisch-)therapeutischer Praxis der Meditation.
Sie fragen sich was Meditation mit Salutogenese zu tun hat?
Die Salutogenese folgt der Prämisse, dass der Mensch nach umfassender stimmiger Verbundenheit strebt und diese Stimmigkeit selbstregulativ mitgestalten kann. Im Selbstregulationszyklus wechseln Wahrnehmen, Handeln und Bilanzieren einander ab. Zum Wahrnehmen von Stimmigkeit bzw. Unstimmigkeit brauchen wir die Verbindung zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Durch die gegenwärtige Achtsamkeit in der Meditation nehmen wir uns die Zeit und die Muße für diese so wertvolle Begegnung mit uns selbst.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Rosinen und Mandelkerne miteinander zu tun haben? Ja, auch diese Frage wird hier beantwortet.

Wir wünschen Ihnen aufschlussreiche und anregende 50 Minuten!

Kohärenzübergänge: Aktuell gesellschaftlicher Wandel im Fokus unserer Arbeit

Kohärenzübergänge, ein Thema, das uns und viele andere um uns herum aktuell beschäftigt: Was bislang als stimmige Verbundenheit in einem System (=Kohärenz) erlebt wurde, fühlt sich nicht mehr stimmig an - eine neue Kohärenz ist noch nicht erreicht, manchmal noch gar nicht klar sichtbar. Dies gilt für alle Lebensdimensionen: biografisch, familiär/ gemeinschaftlich, gesellschaftlich/kulturell wie auch global und geistig. Wie können wir solch beunruhigende Übergänge salutogen meistern? Was sind hilfreiche Kompetenzen im Umgang mit Übergängen und wie können wir sie erwerben? Welche Rolle kann die salutogene Kommunikation dabei spielen? Mit diesen und weiteren Fragen zur bewussten (Mit-)Gestaltung von Übergängen werden wir uns in der nächsten Zeit interdisziplinär beschäftigen. Weitere Infos hier.

Im Spiegel: Salutogenese

Unlängst war im Leitartikel des Wochen-Magazins DER SPIEGEL (Nr. 37/2015) das Fremdwort Salutogenese zu lesen!

Der Autor Stefan Berg meint in seinem Essay unter der Überschrift „Was heilt“: Fremdenfeindlichkeit sei eine ansteckende Krankheit, der man konstruktiv begegnet, in dem man das Gesunde stärkt; dafür gäbe es den schönen Begriff Salutogenese. Für diese Praxis, so Berg, gäbe es überraschende Anzeichen. So seien dieser Tage in den Zeitungen mehr ermutigende Bilder zu sehen als solche, die Angst machen.

Der anschauliche Exkurs zur Unterscheidung von pathogenetisch und salutogenetisch orientierter Sichtweise dürfte einen  Beitrag dazu leisten, dass künftig so manchem das Fremdwort Salutogenese kein fremdes Wort mehr ist und wir uns immer mehr der Frage nach unserer gesunden Entwicklung und Heilung zuwenden: HERZLICHEN DANK HERR BERG!

Kooperation rückt noch mehr in den Fokus Salutogener Kommunikation

In den letzten Jahren – gefüttert durch die Grundlagenforschungen von Michael Tomasello (2009, 2010, 2014) – ist die Kooperation immer bewusster auch zur Grundlage salutogener Kommunikation geworden. Vorher war sie ständig implizit unsere Basis von Therapie und Beratung – in Zukunft wird sie auch zum expliziten Markenzeichen von SalKom®: coKom®. 

Kooperation ist so fundamental unter Menschen und sogar unter Tieren und anderen Lebewesen, dass sie uns als selbstverständliche Grundlage nur selten bewusst geworden ist – erst dann, wenn wir sie vermissen. So scheint es verständlich, dass das Grundlegendste zuletzt erforscht wird. Deshalb sind wir Michael Tomasello dankbar, dass er hier Bahnbrechendes gefunden hat. Jetzt können wir über Kooperation wissenschaftlich fundiert reden und müssen nicht mehr nur mit unseren persönlichen Erwartungen an eine gute Kooperation hausieren gehen. Menschen haben angeboren ein existentielles Bedürfnis nach Kooperation und die Fähigkeit zu einer evolutionär neuen Art der Kooperation. Diese ermöglicht die Schaffung von Kultur. Eine gute Kooperation braucht gegenseitiges Vertrauen, Vertrauen ist ihre individuelle gefühlsmäßige Grundlage. Damit ist auch die Verbindung von Kooperation und Kohärenzgefühl naheliegend.  

Deutscher Standard Prävention

Das Training der Selbstregulationsfähigkeit - TSF - wurde von der Zentralen Prüfstelle Prävention geprüft und zertifiziert und hat nun seit Mai 2015 das Siegel 'Deutscher Standard Prävention' bekommen. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, dass sich mehr Menschen dadurch angesprochen fühlen, an diesem Training teilzunehmen. Wir sind davon überzeugt, dass Ihre Selbstregulation dadurch positiv angeregt wird und sich dieses positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt. Das TSF ist nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz als Bildungsurlaub im Bereich Kommunikations- und Stressmanagement anerkannt. Hier finden Sie Termine und weitere Informationen.

Der ASK - Arbeitskreis Salutogenese bei Krebs

untersucht, welche Faktoren vor dem Ausbruch einer Krebserkrankung schützen, welche anderen Faktoren außer Genetik und karzinogenen Reizen — Stress, Ernährung, Einstellungen, Lebensgewohnheiten und so weiter — einen Einfluss auf Entstehung, Verlauf und Ausgang einer Krebserkrankung haben und was eigentlich medizinisch nicht erklärbare, unerwartet günstige Verläufe und Spontanheilungen bewirkt. Bei Interesse können Sie auf verschiedene Weisen mitwirken. Lesen Sie mehr Informationen auf der ASK-Homepage und hier. Der 1. Internationale Kongress "Salutogenese bei Krebs" fand am 23./24. Juni 2017 in Hamburg statt; das Programm können Sie hier noch nachlesen.

PraktikantIn gesucht

Im Zentrum für Salutogenese in Bad Gandersheim suchen wir PraktikantInnen, die für eine salutogenetische Orientierung engagiert sind und Freude an verschiedenen Aufgaben haben: Öffentlichkeitsarbeit (Internet, Print-Medien, Akquise, Lektorat), Organisation von Seminaren, Symposien und Veranstaltungen des Dachverbandes Salutogenese sowie möglicherweise auch Mitarbeit an Forschungsprojekten.

Erwünscht sind Vorkenntnisse in einigen dieser Bereiche im Gesundheitswesen, Offenheit und Interesse für neue Ideen und Wege und Bereitschaft zur Teamarbeit.
Das Zentrum für  Salutogenese ist besonders engagiert im Bereich der Kommunikation, der Entfaltung der Selbstheilungsfähigkeit sowie der Weiterentwicklung des Salutogeneseansatzes. Es ist Mitglied im Dachverband Salutogenese DachS, für den es auch die Geschäftsstelle bildet.

Seit Sommer 2014 bieten wir zusätzlich einen Platz im Bundesfreiwilligendienst für die Dauer von 12 Monaten an. Gesucht wird hierbei eine Person im Alter zwischen 27 und 70 Jahren in Teilzeit ab 20,5 Wochenstunden.

Aktuell ist auch die Forschungsarbeit
Evaluation des TSF
Evaluation von SalKom®
Salutogenese und Annäherungsgleichungen der Chaosforschung