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Veranstaltungen:

08. Aug 2014

Entwicklungs- und Supervisions-Seminar

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15. Sep 2014

Training der Selbstheilungsfähigkeit (TSF)

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02. Okt 2014

Einführungsseminar "Salutogene Kommunikation"

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05. Nov 2014

TSF Kursleitertraining

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15. Mär 2015

Einführungsseminar "Salutogene Kommunikation"

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Weitere Veranstaltungen

Salutogene Kommunikation SalKom®

Übersicht über die Ausbildung (siehe unten)

Was ist Salutogene Kommunikation SalKom®?

Salutogene (=Gesundheit bildende) Kommunikation ist eine Methode zur Anregung der Selbstheilungsfähigkeit und Kreativität. Durch Fragen, eine Orientierung auf attraktive Ziele und Erschließen von hilfreichen Ressourcen können Menschen zur vollen Entfaltung ihres Potentials angeregt werden. Es ist eine Gesprächsweise zur Annäherung an attraktive und gesunde Ziele und zum Abwenden/Vermeiden von Schädigendem.

Die Salutogene Kommunikation SalKom® geht aus vom übergeordneten Streben des Menschen nach Stimmigkeit, Verbundenheit (Kohärenz) und Entwicklung und findet Möglichkeiten im Jetzt, die nächsten Schritte zur Annäherung zu gehen. Die Fähigkeit eines Menschen zur Selbstheilung ist seine Fähigkeit, innen und außen so zu kommunizieren, dass immer wieder ein möglichst stimmiges und aufbauendes Erleben hergestellt wird– körperlich, emotional, rational und geistig.

Wer salutogen mit seinen Mitmenschen kommuniziert, tut etwas, was ihm gut tut - auch in Beziehung zu seiner Umwelt, in all seinen systemischen Bezügen. Salutogene Kommunikation fördert so auch gute zwischenmenschliche Beziehungen und kreative Kooperation.

SalKom® wird in unterschiedlichen Berufsfeldern erfolgreich angewandt: in der Arzt-Patient-Interaktion und anderen Heilberufen, in der Pflege, Hospiz, in der Elementarpädagogik ebenso wie in Schulen, im Coaching wie im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Viele SalKom-Studenten berichten schon nach dem ersten Seminar, dass sie mit dem Gelernten ihre privaten Beziehungen positiv verändern konnten.

Selbstheilung durch stimmige Kommunikation

Was tut Ihnen (nachhaltig) gut? Und was nicht? Was sind Ihre wichtigsten Bedürfnisse? Haben Sie sie befriedigend kommuniziert? Wohin strebt Ihr Leben? Was macht Sinn für Sie? 

Zur lust– und sinnvollen Annäherung an unsere Ziele gehört auch, dass wir Gefahren abwenden, meiden oder abwehren – dazu haben wir neben einem motivierenden neuropsychischen Annäherungssystem ein ebensolches Abwendungs-/Vermeidungssystem. Eine erfolgreiche Annäherung ist das Ergebnis eines guten Zusammenwirkens unseres Annäherungs- und Abwendungsverhaltens. Das betrifft die Kernfunktion gesunder und kreativer Selbstregulation.

Durch Kommunikation können blockierende Vermeidungsmuster einer grundlegenden Annäherung an höhere Ziele dienlich gemacht werden. Dies führt sowohl zum Erleben als auch kreativen Gestalten eines stimmigen Lebens - innerlich und äußerlich in allen Lebensdimensionen.

Das Modell kommunikativer Stimmigkeitsregulation

Die gesunde und kreative Selbstregulation eines Menschen wird letztlich gelenkt vom Streben nach innerer und äußerer Stimmigkeit. Dazu gehört auch, dass die eigenen Bedürfnisse mit äußeren Bedingungen und Möglichkeiten zur Befriedigung übereinstimmen.

Um sich seiner Stimmigkeit anzunähern, ist ein Mensch fähig

1. bedeutsame Unterschiede zwischen dem Ist- und Sollzustand wahrzunehmen (daraus entsteht seine Motivation),
2. sein Leben in allen Dimensionen aktiv zu gestalten und
3. aus seinen Interaktionen mit der Umgebung zu lernen.

 

In allen Phasen dieser Stimmigkeitsregulation können Menschen sich gegenseitig kommunikativ anregen.

Gesundheit und Kreativität entstehen in kommunikativer Stimmigkeits-/ Kohärenzregulation. Salutogene Kommunikation ist ein dialogisch-kreatives Annäherungsverfahren an Gesundheit.

Lösen von hemmenden Kommunikationsmustern

Zwei Fallbeispiele

Walter M., ein Mechaniker, 52 Jahre, der anderthalb Jahre zuvor an einem Bandscheibenvorfall operiert worden war und jetzt immer noch mehr Schmerzen als vorher hatte war bei einer Medikation von Morphin, Cortison, Schmerz-/Rheumamitteln und Antidepressiva sehr resignativ und auch untergründig aggressiv gestimmt: „Alles hilft nicht – keiner kann mir helfen!“ Durch wiederholtes – fast penetrantes – Fragen nach positiven Empfindungen auch außerhalb therapeutischer Bemühungen „Gibt es irgendetwas, wobei Sie sich etwas wohler fühlen? Gibt es irgendetwas, das Ihnen gut tut?“ erinnerte er sich daran, dass er sich in warmem Wasser, wie im Solebad, etwas entspannen könne. Bei dieser Erinnerung entspannte sich auch sein Gesichtsausdruck und seine vorher aggressiv abwehrende Stimme wurde weicher. Es schien, als wäre in seinem Gehirn ein Schalter seiner inneren ‚Suchmaschine‘ umgelegt: vom Abwenden von Bedrohlichem hin zum Annähern an Wohlbefinden. Auf Nachfrage fiel ihm auch ein, dass er kurze Strecken (ca. 40 Meter) ganz gut gehen könne – dann allerdings würden die Schmerzen stärker. So ermutigte ich ihn, die Dinge, die ihm gut tun mehr zu machen und zu sehen, ob er diese ausdehnen könne. Bald darauf kam er mit einem freundlicheren Gesicht und deutlich weniger humpelnd und leidend in die Praxis, das Morphin und Cortison konnten langsam abgesetzt werden, dann auch das Antidepressivum und nach einem Jahr brauchte er nur gelegentlich die Schmerz-/Rheumamittel und fuhr mit einem neuen Quad zu seinem Waldstück in der Feldmark.

Susanne S., 43 Jahre, verheiratet, Lehrerin, Mutter von zwei Kindern, sportlich aktiver Typ, seit sieben Jahren die Diagnose „Brustkrebs“ – viermal an Rezidiven operiert, jetzt Bestrahlung begonnen, über insgesamt drei Jahre bei drei verschiedenen Psychotherapeuten Therapie. Manche Ärzte haben ihr Angst und ein schlechtes Gewissen gemacht umso ihre Therapievorschläge (Chemotherapie, Bestrahlung) durchzusetzen. Danach sei es ihr immer sehr schlecht gegangen. Sie habe aber inzwischen ÄrztInnen finden können, mit denen sie gut kooperieren kann. Auf die Frage, was sie durch das Gespräch erreichen möchte, antwortete sie: „Ich möchte mich unbeschwerter fühlen.“ Die Schwere war nicht deutlich sichtbar aber nachvollziehbar, als sie erzählte, dass ihre Mutter Suizidversuche unternommen hatte, als Frau S. 9-11 Jahre alt war. Ich bat sie, ihre Wunschlösung in Bezug auf das Gespräch jetzt noch einmal positiv zu formulieren: „Ich möchte mich leicht fühlen.“

Im Bewusstsein dieses aktuellen Wunsches konnte sie spüren, dass sie sich schon als vierjähriges Kind im Kontakt mit der Mutter gerne leicht gefühlt hätte und mehr Körperkontakt haben und getragen werden wollte, aber immer das Gefühl hatte, dass es der Mutter zu viel würde. Darüber konnte sie jetzt selbst traurig sein. In einem „imaginierten Dialog“ konnte sie der Mutter dies mitteilen und sie bitten, dass die Mutter sie in den Arm nimmt. In der Vorstellung war die Mutter jetzt in der Lage und auch willens, sie zu umarmen. Jetzt fühlte sich S. erleichtert. Bei der Vorstellung, die Mutter zu bitten fühlte sie sich schon sehr erleichtert – so ganz ohne irgendwelche Vorwürfe im Gefühl der liebevollen Annäherung. Ihre Körperhaltung wurde aufrechter und ihre Mimik erhellte sich. Sie lächelte.

Kulturell – gesellschaftlich – systemische Aspekte

Viele Patienten haben gelernt, dass sie ihrem Arzt ihre Krankheiten schildern sollen. Das hat dazu geführt, dass viele Patienten möglichst schon mit einer Diagnose zum Arzt kommen oder sehr auf ihre Symptome fixiert sind. Die kulturell verstärkte Ausrichtung auf Symptome und Krankheiten (‚pathogenetische Orientierung‘) hat dazu geführt, dass viele Menschen auch bei sich selbst überwiegend ängstlich die Störungen, Fehler und Defizite wahrnehmen und als bedrohlich erleben. So werden äußere Kommunikations- und Bewertungsmuster verinnerlicht, wie z.B. bei Herrn M. die Fixierung auf den Schmerz, und bei Frau S. die Zuweisung von Schuldgefühlen durch Vorwürfe.

„Herr Doktor, ich glaub, ich habe eine Depression – können Sie mir was dagegen aufschreiben, was wirkt?“ Eine erlebte Unstimmigkeit wird als zu bekämpfendes Objekt verstanden – ganz wie ein Teufel, den man austreiben müsste. Das fatale bei diesem Beispiel der Depression ist, dass ihr eine motivationale Konstellation zugrunde liegt, die durch ein Überwiegen angstbesetzter Abwendungsziele zugrunde liegt. Wenn die Medizin bzw. der Arzt eine „depressive“ Stimmung als zu bekämpfendes Symptom hinstellt (‚Anti-Depressiva‘), wird der motivationale Abwendungsmodus noch stärker aktiviert und der Patient noch depressiver (s.a. Praxisbuch Salutogenese; Salutogene Kommunikation…).

So ist ein pathogenetisch orientiertes Kommunikationsmuster auch ein pathogenes, also letztlich potentiell krankmachendes – zumindest bei Menschen, die schon in ihrer Kindheit viel mit Angst und wenig mit Freude und stimmiger Verbundenheit zu tun hatten.

Derartige Kommunikationsmuster können wir mit einer salutogenetischen Orientierung und entsprechenden Fragen auflösen: Was ist Ihre Wunschlösung? Wobei fühlen Sie sich gut? Was wäre stimmig für Sie? Was können Sie und ggf. wir tun, damit es Ihnen besser geht? Durch derartige Fragen an der passenden Stelle im Dialog kann die gesunde Stimmigkeits-/Kohärenzregulation angeregt werden.

Das gilt für die fachliche und damit kulturelle Kommunikation genauso wie für die direkte Interaktion mit PatientInnen. Unsere Interaktion mit PatientInnen wird wesentlich beeinflusst durch unsere Ausbildungen, also durch die Lehre und damit auch die Wissenschaften. Wenn wir also auch in diesen Bereichen nach attraktiven (Gesundheits-)Zielen und Ressourcen suchen, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass wir diese auch erreichen (s.a. „Wissen“).

Im Laufe des Lebens haben viele Menschen auch tiefe emotionale Kommunikationsmuster erlernt, die heute die Entfaltung ihres Potentials hemmen. In der Salutogenen Kommunikation nehmen wir diese zunächst wertschätzend an und verändern sie dann derart, dass die Beteiligten sich erfolgreicher gesund und kreativ entfalten können. So ist SalKom® besonders hilfreich in allen therapeutischen, beraterischen und pädagogischen Berufsfeldern.

Salutogene Kommunikation ist eine aufbauende Art und Weise zu kommunizieren und leistet somit einen Beitrag zu einer Kommunikationskultur, die Gesundheit und Kreativität fördert.

Im therapeutischen und beraterischen Gespräch achten wir besonders auf stimmige und positive Motivation und auf die Stärkung der Ressourcen. Wir verstehen den Menschen in Resonanz in seinen mehrdimensionalen Lebenskontexten. Wir achten auf Autonomie und Zugehörigkeitsgefühl.

Wissenschaftliche Grundlagen

Schon vor über 50 Jahren hat der berühmte amerikanische Psychoonkologe Lawrence LeShan mit einer salutogenetischen Orientierung seiner Psychotherapie große Erfolge gehabt. Bevor Antonovsky das Wort ‚Salutogenese‘ erfunden hatte, beschreibt LeShan folgenden „Switch“ in der Fokussierung therapeutischen Vorgehens: In allen psychotherapeutischen und medizinischen Berufen sei es üblich, drei Fragen nachzugehen: 1. Welche Krankheit/Störung hat der Patient? 2. Was ist die Ursache der Krankheit? Und 3. Was können wir gegen die Krankheit machen? Ausgehend von diesen Fragestellungen konnte er in 10 Jahren Psychotherapie in einer Krebsklinik mit Patienten im Spätstadium keine besondere Wirkung feststellen: Die Patienten starben genauso wie vorher ohne Psychotherapie. Dann hat er den Fokus der Gespräche geändert und folgende zwei Fragen gestellt: 1. Was stimmt/ ist gesund  an dir (dem Patienten)? Und 2. Was kannst du bzw. können wir tun, damit es dir besser geht? Als er diesen Fragen in der Therapie nachgegangen ist, konnte er 50% Remissionen beobachten, z.T. sogar Langzeitremissionen. Dabei waren die anderen Behandlungen wie Chemotherapie usw. gleich geblieben (LeShan …; LeShan/Büntig 2010).

Etwas später – etwa parallel zu Antonovskys Forschungen – hat Ronald Grossarth-Maticek in den 70er Jahren seine Forschungen zum Autonomietraining begonnen, das eine wesentliche und direkte Grundlage der salutogenen Kommunikation ist.

Grossarth-Maticek hatte die Intention, mit Gesprächen die gesunde autonome Selbstregulation des Menschen anzuregen. Seine umfangreichen Forschungen zeigten eine „dramatische Wirkung“ (Wittmann 2008), nämlich eine um 30% erhöhte Überlebensrate noch nach über 20 Jahren durch 1-5 Gespräche (Grossarth-Maticek 1999, 2003, 2008). Petzold hat unter Einbezug von Erkenntnissen moderner Hirn- und Kommunikationsforschung, dem Salutogenesemodell Antonovskys sowie moderner Theorien komplexer Systeme, auf der Grundlage von über 30 Jahren Erfahrungen in vielfältigen therapeutischen, kommunikativen und kreativen sowie gruppendynamischen Tätigkeitsfeldern daraus die Salutogene Kommunikation SalKom® entwickelt.

Übersicht über die Ausbildung

Hier können Sie den Ausbildungsflyer herunterladen. 

In einem Einführungsseminar (ES) wird die salutogenetische Orientierung vermittelt – was sie im Denken, in der Haltung und in der Kommunikation bedeutet. Das ES ist offen für alle Interessierten. Anschließend kann man sich für das Basistraining entscheiden, wenn man in einem entsprechenden Beruf (Therapie, Beratung oder Erziehung) tätig ist oder werden möchte.

Im Basistraining werden in fünf Modulen (B1-B5, s. a. Curriculum)bzw. drei Kompaktmodulen (BI-BIII) die Grundlagen salutogener Kommunikation mit Hilfe theoretischer Erörterungen, kommunikativer Selbsterfahrung, Frage- und Gesprächsführungsübungen sowie Supervision erarbeitet. Der Abschluss ist der salutogenetisch orientierte Berater (‚Salo-Berater’).

Wer das Basistraining in Salutogener Kommunikation erfolgreich absolviert hat, soll in der Lage sein, in seinem Tätigkeitsfeld so salutogen zu kommunizieren, dass es der gesunden Entwicklung förderlich ist. Gesammeltes pathogenetisch (auf Krankheiten) orientiertes Wissen soll dabei integriert werden.

Im Aufbautraining geht es in sechs Modulen (C1-6) um eine salutogenetische Orientierung in einer tiefen psychodynamischen Sicht- und Beratungsweise. Als ausgebildeter salutogenetisch orientierterSalo-Coach bzw. TherapeutIn (je nach Beruf) sollen Sie in Ihren Therapien bzw. Beratungen tiefenpsychodynamisch wirksame, auch systemisch übernommene Kommunikationsmuster salutogen lösen können.

Zum Kursleiter für TSF: „Training der Selbstheilungsfähigkeit – Rundum stimmig und gesund“ (acht Gruppenevents) können Sie sich in einem 5-tägigen Kursleitertraining ausbilden lassen. Voraussetzung ist das erfolgreich absolvierte Basistraining. Nach dem Kursleitertraining sind Sie befähigt, das TSF in der Gruppe durchzuführen. 

Die Fortbildung in salutogener Kommunikation wird von der Ärztekammer Niedersachsen als Fortbildung anerkannt und bislang mit 23 Punkten pro Wochenendseminar zertifiziert.  

Methodik in der Ausbildung

In Impulsreferaten werden theoretische Grundlagen, Strukturmodelle und Inter­ventionen vermittelt.
In Partner- und Kleingruppenübungen wird die salutogene Kommunikation erprobt und geübt.
In Gruppengesprächen wird das Verständnis vertieft.
In Einzelgesprächen und Supervisionen auch vor der Gruppe wird am Beispiel gelernt.
In Rollenspielen werden neue Lösungen gefunden, die im kollegialen Austausch sowie in Supervisionen reflektiert werden.

Gebühren für die Ausbildung

Die Gebühren betragen für das ES 210 € für zwei Tage;
für die Ausbildung zum Salo-Berater 2.480 € fünf (bzw. drei Kompakt-) Module: B1-B5 (BI-BIII), Ausbildungsmaterial und -skripte, Einzelgespräch mit einem Ausbilder, acht Supervisionen, Prüfung und Zertifikat (inkl. Raummiete und Pausensnacks);
für das Aufbautraining zum Salo-Coach/-TherapeutIn’ insgesamt 3.190 € (sechs Wochenendseminare (C1 - C6), Einzelgespräch mit einem Ausbilder, Supervision vor der Gruppe, Ausbildungsmaterial und -skripte, 11 Supervisionen, Prüfung und Zertifikat (inkl. Raummiete und Pausensnacks);
für die TSF-Kursleiterausbildung insgesamt 700 € (5-Tage Seminar, Skripte und Kursmaterial sowie Zertifikat).

Leitung der Ausbildungen: Theodor Dierk Petzold

Überblick über aktuelle Ausbildungstermine

ES  02.-03.10.2014  (Do. 15.00 Uhr bis Fr. 13.00 Uhr) (190 €)ES  15.-16.03.2015  (So. 15.00 Uhr bis Mo. 13.00Uhr) (190 €)

B1  03.-05.10.2014   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
B2  30.11.-02.12.2014   (So. 15.00 Uhr bis Di. 13.00 Uhr)
B3  12.-15.02.2015   (Do. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
B4  17.-19.04.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
B5  19.-21.06.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)

B I    16.-20.03.2015   (Mo. 16.00 Uhr bis Fr. 13.00 Uhr)  
B II   08.-12.06.2015   (Mo. 16.00 Uhr bis Fr. 13.00 Uhr)
B III  31.08.-04.09.2015   (Mo. 16.00 Uhr bis Fr. 13.00 Uhr)

C1  09.-11.01.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
C2  27.-29.03.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
C3  29.-31.05.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
C4  17.-19.07.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
C5  25.-27.09.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
C6  27.-29.11.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)

SV  08.-10.08.2014   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)
SV  27.02.-01.03.2015   (Fr. 16.00 Uhr bis So. 13.00 Uhr)

Ursprünge der Ausbildung

In SalKom® werden wissenschaftliche Er­kenntnisse der Gesundheitsförderung sowie der Kommunikationswissenschaf­ten zu einem gesundheitsbildenden Kommunikationskonzept für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufe, auch für die ärztliche Praxis verbunden. Damit verbinden sich langjährige Erfahrungen aus der allge­meinmedizinischen und psychothera­peutischen Praxis, der Ausbildung in Ge­sundheits- und Sozialberufen, dem Kom­munikationstraining und dem Schauspiel zu einem neuen Konzept gesund­heitsorientierter Kommunikation.

Ein Konzept für eine 'salutogene Arzt-Patient-Kommunikation' wurde 2004 von der Arbeitsgruppe SaKominitiiert: Prof. Dr. med. Eberhard Göpel (Hochschule Magdeburg), Elisabeth Möller (Schauspielerin, Kommunikationscoach, Bad Gandersheim), Dr. rer. nat. Dipl. Psych. Annette Mulkau (Kommunikationstrainerin, Magdeburg) und Theodor D. Petzold (Arzt und Psychotherapeut (ECP), Bad Gandersheim) - vom letzteren in der jetzigen Form entwickelt. Dabei spielte das Autonomietraining von Ronald Grossarth-Maticek eine besondere Rolle.

Literatur dazu:

Petzold TD (2014): Gesundheit ist ansteckend - Praxisbuch Salutogenese. München: Irisiana (überarbeitete Neuauflage vom "Praxisbuch Salutogenese..." (2010; Süd-West)

Petzold TD (2013): Salutogene Kommunikation und Selbstregulation. In: Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation. 26. Jahrgang, Heft 2-2013 (92); S. 131-145.

Petzold, TD (2011): Salutogene Kommunikation. In: Petzold & Lehmann (Hrsg.): Kommunikation mit Zukunft. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung.

Petzold TD (2011): Systemische und dynamische Aspekte von Ganzheit in einer Theorie der Allgemeinmedizin. In: Zeitschrift für Allgemeinmedizin ZFA 2011 (87)(10) S.21-26.

Petzold TD (2011): Stimme und Stimmigkeitsregulation. In: BDSL aktuell 10/2011 S.62-66.

Petzold TD, Lehmann N. (2009): Salutogene Kommunikation zur Annäherung an attraktive Gesundheitsziele. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung (Brosch.).

Petzold TD (2007): Bedürfniskommunikation. In: Psychotherapie Forum Vol. 15 No.3 2007 S.127-133.

Petzold TD (2005): Die ärztliche Gesprächsführung im Sinne einer salutogenen Kommunikation. In: Erfahrungsheilkunde 2005; 54, S. 230-241.