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Nächste Termine:

14. Mai 2018

B I - Basisausbildung SalKom®

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25. Mai 2018

B1 - Basistraining SalKom®

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16. Jul 2018

B II - Basisausbildung SalKom®

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23. Aug 2018

B2 - Basistraining SalKom®

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24. Sep 2018

B III - Basisausbildung SalKom®

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Basisausbildung

Die Basisausbildung wird in fünf Wochenend-Modulen (B1-B5, jeweils Fr. – So., einmal Do.-So., + einem Supervisonsseminar) oder in drei Kompaktmodulen (BI-BIII, jeweils Mo. – Fr., + einem Supervisonsseminar) durchgeführt. In 146 Unterrichts-Stunden werden die Grundlagen salutogener und kooperativer Kommunikation mit Hilfe theoretischer Erörterungen, kommunikativer Selbsterfahrung, Frage- und Gesprächsführungsübungen sowie Supervision erarbeitet. Der Abschluss ist der salutogenetisch orientierte Berater (SalKom®-Berater).

Die Basisausbildung befähigt dazu, die Elemente Salutogener Kommunikation sowie eine salutogenetische Orientierung sowohl kooperativ und kreativ in seinem Berufsfeld anzuwenden als auch für sein persönliches Wohlbefinden zu nutzen. Sein gesammeltes pathogenetisch (auf Krankheiten) orientiertes Wissen soll dabei integriert werden können.

Didaktische Methoden: Impulsreferate, Kommunikationsübungen / Gespräche in 2er und 3er-Gruppen; Einzelgespräche vor der Gruppe; Intervision und Gruppensupervision; salutogenetisch orientiertes Reflecting Team; Meditation; Körperübungen; Rollenspiele; Arbeit mit dem ‚Netz der Lebensdimensionen‘; Fallvorstellungen; Gruppengespräche

Leitung: Theodor D. Petzold 

Curriculum Basisausbildung

 

Thema

 

Modul B1

Kooperative Kommunikation

Motivation / Intentionalität und Kooperation

Vertrauen und Kooperation; kurzfristige und nachhaltige Kooperation zum Abwenden von Gefahren bzw. zur Annäherung an attraktive Ziele;

Kooperation und Opferdreieck;

Handlungsfähigkeit, Ermutigung, Empowerment und Ressourcen in unterschiedlichen Lebensdimensionen;

Kreative Kooperation und dialogische Kommunikation – Beratung als Begleitung in der Selbstregulation / in systemischer Kohärenz (Partner – Team – Organisation)

Modelle: kooperativer ‚intentionaler Resonanzraum‘; Selbstregulation; Lebensdimensionen

 

Modul B2

Emotionale Kompetenz und Bedürfniskommunikation

Emotionen als Ausdruck von Bedürfnissen – Bedürfniskommunikation als Basis psychophysischer Selbst-/ Kohärenzregulation;

Grundemotionen und Grundbedürfnisse in Lebensdimensionen, auch in Sprache / Kultur

Kraft des Wünschens (‚wanting‘ und ‚liking‘) zur Verwirklichung des Potentials;

Wahrnehmen und bewerten – prozessuale Ressourcen in impliziter und expliziter Verarbeitung / Kommunikation;

Reflexionsvermögen, Mentalisierung und Verstehbarkeit;

Narration, aktives Zuhören, offene Fragen und Feedback-Regeln;

Kommunikative Selbst-/Kohärenzregulation als Lernzyklus des Lebendigen und eine Kultur des Lernens

Modelle: Bedürfniskommunikation, Lebensdimensionen

 

Modul B3

Stress, Innehalten und Ressourcen

Stress, Abwendungsziele und Annäherungsziele - ‚Die Kunst des Stehaufmännchens‘ / Lernen aus Scheitern

Stressregulation / biologische Rhythmen: Stressoren in Lebensdimensionen

Stressregulation: Stress-Antworten (Resonanzmöglichkeiten)

Ressourcenlehre (prozessuale, innere und äußere in LD)  

Reframing / Umdeuten

Modelle: Stressregulation; Annäherungs- und Abwendungs-Ziele;

 

Modul B4

Sicherheit und Autonomieentfaltung aus der ‚Warn-Dreiecksbeziehung‘ (Drama-/Opferdreieck)

‚Warn-Dreiecksbeziehung‘ – (Täter-Opfer-Retter/Rächer-Beziehungsdreieck (Entstehung und Erscheinung)

Gefühle und Bedürfnisse im Warn-Dreieck

Entfaltung von Autonomie des Opfers

Hilfen zum Ausstieg aus Rollenmuster des Warn-Dreiecks

Ur-Vertrauen wiederfinden

Modelle: 'Warn-Dreiecksbeziehungsmuster'; Annäherungs-/Abwendungs-System; autonome kommunikative Selbstregulation

 

Modul B5

Systemisches Verstehen und Kooperieren

Systemtheorie; systemische Beziehungen; systemisches Denken; Kohärenz und Kooperation in Systemen;

Systemdimensionen; Motivationale Zielhierarchien in Resonanz mit Über-Systemen

Kommunikation und Kooperation in Systemen

Persönliche / systemische Resonanzen / Übertragungen, Supervision

Individuum und Statistik

Modelle: Lebensdimensionen; Resonanzräume und Kooperation

 

 

Kosten und Zahlungsmodalitäten:

Zertifizierte/r SalKom®-Berater/in 2.480 €: Ausbildungsseminare an fünf Wochenenden bzw. drei mal fünf Tagen plus Supervision am Supervisionswochenende; Therapiegespräch vor der Gruppe und Skripte zu jedem Modul; außerhalb der Seminare: 5 Fallsupervisionen und 3 Live-Supervisionen,  Abschlussarbeit und Zertifikat.

Dabei gibt es unterschiedliche Zahlungsmodalitäten:

1. Bei einer einmaligen Zahlung bis spätestens drei Wochen vor Ausbildungsbeginn zahlen Sie den ermäßigten Preis von  2.230 €. 

2. Die Ausbildung kann auch in Quartalsraten beginnend mit der ersten Ausbildungseinheit bezahlt werden: 4 x 620 €.

3. Eine weitere Möglichkeit ist die Monatsratenzahlung beginnend mit der ersten Ausbildungseinheit: 12 x 207 €. (Diese Zahlungsmodalität gilt nur für das Basistraining B1-B5, nicht für das Kompaktangebot BI-III.)

Bei Rücktritt bis zwei Wochen vor Seminarbeginn werden 20 € Stornogebühr fällig, danach 30 % der Seminargebühr. WiederholerInnen eines Moduls zahlen die Hälfte der Seminargebühr.

Folgende einzelne Buchungen sind möglich: B1,B3,B4,B5 je 340 €, B2 440 €; das Supervisionsseminar 300 €, alle Module für insgesamt 1.750 €.

Die Seminare finden im Seminarhaus Alte Mühle in Bad Gandersheim / Ackenhausen statt. Die Buchung (und Zahlung) von Unterkunft und Verpflegung übernehmen Sie bitte selbst.

 

Anmeldung zum Seminar