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C 4 - Aufbauausbildung SalKom®

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Aufbauausbildung

Auf die Basisausbildung baut eine vertiefende Aufbauausbildung (C1-C6) zum SalKom®-Coach (bzw. SalKom®-TherapeutIn bei anderer, staatlich anerkannter Therapieausbildung) auf. 

In der Aufbauausbildung geht es in sechs Modulen in Wochendkursen (C1-6) oder in drei Module (CI -CIII) in Wochenkursen um eine salutogenetische Orientierung in einer tiefen kooperativ-psychodynamischen Sicht- und Beratungsweise. Als SalKom®-Coach/-TherapeutIn (je nach Beruf) sollen Sie in Ihren Therapien bzw. Beratungen tiefenpsychodynamisch wirksame, auch systemisch übernommene Kommunikationsmuster salutogen lösen können.

Curriculum – Aufbauausbildung

Psychodynamisch wirksame Interventionen zur gesunden Entwicklung – persönlich und systemisch

 

Thema

Modul C1

Psychodynamik der Bedürfniskommunikation, Musterbildung und dialogisches Lernen

Was sind Beziehungsmuster? Analogien / analogische Funktion des Gehirns als Grundlage zur Lösung von Kommunikations-/Beziehungsmustern

Musterbildungen zur Kooperation – die Grundlage von Entwicklung / kultureller Evolution

Imaginierte Dialoge: Internalisierte Muster externalisieren zum Lernen neuer Kommunikationsmuster an tiefenpsychologisch wirksamer Stelle

Rolle des Beraters beim imaginierten Dialog – Schulung des inneren Beobachters

Meditation als besondere Weise der Kommunikation

Modul C2

Systemische Interventionen

Kohärenz – Inkohärenz – Dekohärenz in Systemen / Systemische Aspekte

Beziehungsmuster in verschiedenen Systemen auch transgenerational ‚vererbte‘; u.a. Lösung von Loyalitätskonflikten

Resonanzen und ‚System-Stellen’ - Innere Bilder, das innere „Team“, neuronale Repräsentation von wichtigen Bezugspersonen

Systemdimensionen – der Mensch/Klient als resonierender / kooperativer Teil mehrerer Systeme

Übertragung/Gegenübertragung als systemische Resonanzphänomene in der therapeutischen Beziehung - der Coach/Therapeut als aktiver Resonator

Modul C3

Kommunikation in Kohärenzübergängen

Motivationale Hierarchien – Attraktoren in mehreren Lebensdimensionen als Leitbilder in Übergängen

Prägende Erfahrungen rund um die Geburt – Reinszenierung der Geburt – des Übergangs ins Leben

Biografische Kohärenzübergänge meistern durch neue Kommunikationsmöglichkeiten

Kohärenzübergänge bei Erkrankung und Genesung

Soziale und kulturelle Kohärenzübergänge – das Leben in der Sprache ist entfernt von tiefen Bedürfnissen

Modul C4

Paradoxien, Humor und Lösen von Ambivalenzkonflikten

Entstehung von Doppelbindung und Paradoxien im Erleben

Lösen von hemmenden Regulationsmustern, die durch kommuni­kativ hergestellte Doppelbindung entstanden sind - Lösen von Annäherungs-/Abwendungskonflikten mit Imaginationshilfen

Paradoxe Interventionen auf kooperativer Basis

Bedeutung und Einsatz von Humor im Therapieprozess

Erschließung eigener Ressourcen / einer Meta-Perspektive für die praktische Arbeit

Modul C5

Trauma-Verarbeitung und andere Lösungen aus dem Warn-Dreiecksbeziehungsmuster

Trauma-Erfahrungen, ihre normale Verarbeitung und ihre Erlösung

Menschen mit ungelöster Verbundenheit im Warn-Dreiecksbeziehungsmuster brauchen Beziehungserfahrungen im Annäherungsmodus

Zerstörerische Muster aufgeben und den Willen zum Leben wirken lassen

Auflösung früh erlebter Opfer-/Warndreiecks-Beziehungsmuster auch systemisch vererbter

Warn-Dreiecksbeziehungsmuster in Organisationen und anderen Systemen

Modul C6

Symptomarbeit bei sog. chronischen Erkrankungen

Anhaltender Stress (oft Opfererfahrung) fördert ‚chronische‘ Erkrankungen und erfordert Innehalten und Autonomieentfaltung

Die heilsame, wegweisende Information von Symptomen – kommunikative Anregung der Selbstheilung bei langwierigen (‚chronischen‘) Erkrankungen (körperlich, emotional, mental, geistig)

Die Auflösung von Opfer-Täter-Retter/Richter-Beziehungen und (Opfer-/Drama-)Warn-Dreiecks-Mustern bei langwierigen Erkrankungen

Salutogene Veränderung von hinderlichen / stressenden Kommunikationsmustern / -strukturen in Teams und Institutionen

Salutogene Gestaltung der Sprache und anderer kultureller Zeichensysteme 

 

Zum Abschluss des Aufbautrainings und zur Erlangung des Zertifikats SalKom®-Coach/-TherapeutIn sind außer den Seminaren ein Einzelgespräch mit dem Ausbilder (Th. D. Petzold), eine Supervision vor der Gruppe, fünf schriftlich-mündliche Fallsupervisionen und fünf Life-Supervisionen sowie eine schriftliche Abschlussarbeit zu Fragen der salutogenen Kommunikation und Psychodynamik erforderlich. Jedes der sechs Module ist eine in sich abgeschlossene Einheit und kann in unterschiedlicher Reihenfolge belegt werden.

Kosten und Zahlungsmodalitäten:

Die Gebühren für die Ausbildung zum SalKom®-Coach/-TherapeutIn betragen 2.980 €. Dies schließt ein:

· Ausbildungsseminare an sechs Wochenenden inklusive Therapiegespräch plus eine Supervision vor der Gruppe an einem Supervisionsseminar.

· Außerhalb der Seminare:
- fünf Live-Supervisionen im Einzelsetting
- fünf Fall-Supervisionen 
- Besprechung der Abschlussarbeit
- Skripte zu jeder Einheit
- Zertifikat

Dafür gibt es unterschiedliche Zahlungsmodalitäten:

1. Bei einer einmaligen Vorauszahlung bis spätestens drei Wochen vor Ausbildungsbeginn gibt es eine Ermäßigung. Zu zahlen sind dann 2.780 €.

2. Die Ausbildung kann auch in Quartalsraten beginnend mit der ersten Ausbildungseinheit bezahlt werden: 4 x 745 €.

3. Eine weitere Möglichkeit ist die Monatsratenzahlung beginnend mit der ersten Ausbildungseinheit mit 12 x 249 €.

Bei Rücktritt bis zwei Wochen vor Seminarbeginn werden 20 € Stornogebühr fällig, danach 30 % der Seminargebühr. WiederholerInnen eines Seminars zahlen die Hälfte der Seminargebühr.

Die Seminare finden im Seminarhaus Alte Mühle in Bad Gandersheim / Ackenhausen statt. Die Buchung (und Zahlung) von Unterkunft und Verpflegung übernehmen Sie bitte selbst.

Anmeldung zum Seminar