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Netzwerk für Salutogenese
Vernetzung
Es besteht bereits ein lockeres informelles Netzwerk zwischen Menschen, Gruppen und Institutionen, die engagiert am Thema Salutogenese arbeiten. Es wird getragen von der Überzeugung, dass eine Orientierung auf gesunde Entwicklung die Beziehung zwischen Behandler und Patient gesundheitsfördernd gestaltet und weiter viele aktuelle Probleme im Gesundheitswesen lösen kann.
Dieses informelle Netzwerk für Salutogenese spiegelt sich in den Kooperationen und Links auf der Link-Seite. Ein solches informelles Netzwerk ist eine sehr fragile Angelegenheit, weil sie zu jeder Zeit auf Freiwilligkeit beruht.
Auf der anderen Seite kann in ihm eine große, gelegentlich lange unsichtbare Potenz stecken, die plötzlich, wenn die richtige Idee zur passenden Zeit am guten Ort erscheint, hervorbricht und starke gänzlich neue Formen schaffen kann. Ein informelles Netzwerk ist sehr flexibel, erfordert Mut und Selbstvertrauen und immer wieder Achtsamkeit für die NetzwerkpartnerInnen.
Strukturierte Vernetzung im Dachverband Salutogenese
Am 6. Mai 2011 hat die erste Mitgliederversammlung des Dachverbands Salutogenese (ehemals APAM) e.V. stattgefunden. Damit hat die Vernetzung für Salutogenese jetzt eine Organisation und kann strukturiert fortgeführt werden.
Der Dachverband Salutogenese gibt auch die erste Zeitschrift für Salutogenese und anthropologische Medizin heraus: DER MENSCH.
Kooperationen
Autonomietraining – Ausbildung
In einer Zusammenarbeit von Dr. med. Dr. phil. Dr. h.c. Ronald Grossarth-Maticek, Professor für Präventivmedizin am ECPD in Heidelberg und Theodor Dierk Petzold (s. o.) wurde die erste strukturierte Ausbildung im Autonomietraining entwickelt. Jetzt ist sie in die Salutogene Kommunikation SalKom® integriert.
SalKom®- Salutogene Kommunikation
Die salutogene Kommunikation ist die konsequent salutogenetisch ausgerichtete Kommunikation. In ihr sind außer dem Autonomietraining und vielen Erfahrungen aus der Allgemeinpraxis und Psychotherapie auch die Ansätze aus der Arbeitsgruppe 'salutogene Kommunikation' (2004) integriert. Sie bestand aus Prof. Dr. med. Eberhard Göpel (Gesundheitsförderung, FH Magdeburg), Elisabeth Möller (Schauspielerin, Pädagogin, Kommunikationscoach, Autonomietrainerin), Dr. phil. Anette Mulkau (Kommunikationstrainerin FH Magdeburg) und Theodor D. Petzold (Allgemeinarzt, Europ. Cert. f. Psychotherapy, ärztl. Leitung, des Zentrums für Salutogenese).
Die Kooperation mit Dr. O. Bahrs (Abtlg. für medizinische Psychologie und Soziologie der Uni Göttingen; GEMEKO Gesellschaft für medizinische Kommnikation) hat sich aus einer Mitarbeit in einem Modellprojekt im 'Qualitätszirkel für gesundheitsfördernde Praxen mit salutogenetischer Orientierung' entwickelt. Inzwischen betrifft sie auch ein Mitwirken bei Lehrveranstaltungen zur Arzt-Patient-Beziehung an der Uni Göttingen sowie einer gemeinsamen Herausgabe der Zeitschrift für Salutogenese DER MENSCH sowie im Vorstand vom Dachverband Salutogenese.
Kooperation mit Regula Hagenhoff (Leiterin des Adler-Dreikurs-Instituts)
Mit Regula Hagenhoff gibt es viele inhaltliche Überschneidungen, denn das Ermutigungstraining ist wesentlich auf attraktive Gesundheitsziele ausgerichtet. Deshalb gibt es auch in Einzelfragen wie z.B. Feldenkrais, Meditation, Symposien und Coaching häufige Zusammenarbeit. Das Adler-Dreikurs-Institut führt seine Ausbildungen und Seminare im Encouraging-Training-Schoenaker-Konzept® im Seminarhaus Alte Mühle durch.
Gesundheitskompetenz für Führungskräfte
In einer Zusammenarbeit mit Dr. Reinhard Billmeier, Entwicklungsberatung, Hildesheim bieten wir Seminare und Tandem-Coaching für Führungskräfte an sowie spezielle Beratung für Firmen bzw. Abteilungen mit besonderen gesundheitlichen Problemen.
Mit Anne Lohmann, HP, Salo-Beraterin und Autonomietrainerin in Siegen, gibt es im Rahmen der ALCEA-Vertiefungsseminare eine interessante Zusammenarbeit, in der die Qualitäten und Fähigkeiten der Menschen in der salutogener Kommunikation aufgedeckt und angesprochen werden und dann Analogien zu Qualitäten/Wesensmerkmalen von Pflanzen gefunden werden. www.alcea.info
Seminare zur gesunden Entwicklung, Prävention und Rehabilitation
In einer Kooperation mit Petra Röhr (Dipl. Psych., Coach, Autonomietrainerin, Seminarleitung, Magdeburg) sind Seminare besonders für Krankenkassen konzipiert.
Kompetenznetzwerk für Salutogenese vom Dachverband
Ein Kompetenznetzwerk für Salutogenese sollte unserer Meinung nach:
- einen annähernd vollständigen Überblick und eine entsprechende Datensammlung über geschichtliche sowie aktuelle Aktivitäten und Veröffentlichungen zum Thema Salutogenese haben, (ein Anfang dazu finden Sie in der Literaturdatenbank: hier),
- in Kommunikation mit den wichtigsten AkteurInnen, ForscherInnen und LehrerInnen zum Thema Salutogenese sein und
- die vorhanden Daten und Verbindungen so aufbereitet haben, dass sie jederzeit anderen zur Verfügung gestellt werden können.
Um diese Aufgaben erfüllen zu können, braucht es eine größere Dimension von personellen und materiellen Ressourcen, als wir sie zur Zeit haben.
Wir befinden uns jetzt an einem Punkt, wo die informelle Vernetzung unseres Zentrums für Salutogenese sowie eine Reihe von formellen Kooperationen recht gut vorangeschritten ist und wir hier mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit am Rande unserer Möglichkeiten angekommen sind. Es stellt sich uns nun die Frage nach mehr Struktur, um eine weitere Vernetzung personell und finanziell bewerkstelligen zu können.
Die weitergehende Struktur der Vernetzung soll als nächstes in mehr Verarbeitung von Daten für Salutogenese sowie in regelmäßigen Infos (z. B. als E-Mail Newsletter) liegen. Auch gemeinsame Forschungsvorhaben und Veröffentlichungen sind geplant.
Damit der Dachverband Salutogenese ein Kompetenznetzwerk für Salutogenese aufbauen kann, werden gesucht:
• Menschen, die ehrenamtlich Aufgaben für dieses Netzwerk übernehmen wollen
• Spender, Sponsoren und Stifter, die die erforderlichen finanziellen Ressourcen bereitstellen und stärken.
• NetzwerkpartnerInnen, die schon eigene Kompetenzen in diese Richtung entwickelt haben und diese in ein Netzwerk einbringen möchten
• NetzwerkpartnerInnen, die Interesse, Möglichkeiten und Fähigkeiten haben, Aufgaben in einem solchen Netzwerk zu übernehmen.


